Neue Konzernspitze

Stellantis-Aktie leichter: Stellantis-CEO geht 2026 -Topmanagement wird umgebaut


Stellantis-Aktie leichter: Stellantis-CEO geht 2026 -Topmanagement wird umgebaut

Der Autobauer Stellantis bekommt übernächstes Jahr einen neuen Chef.

CEO Carlos Tavares wird seinen Posten Anfang 2026 aufgeben, wenn sein Vertrag ausläuft, wie der Konzern mitteilte. Die Suche nach einem Nachfolger laufe. Unterdessen baut das Unternehmen, zu dem Marken wie Opel, Peugeot, Fiat und Jeep gehören, das Topmanagement um.

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Mehrere hochrangige Manager wie CFO Natalie Knight und der operative Leiter des Europageschäfts, Uwe Hochgeschurtz, verlassen demnach das Unternehmen. Nordamerika-Chef Carlos Zarlenga wird abberufen, soll aber einen neuen Posten innerhalb des Konzerns bekommen.

Der derzeitige Jeep-CEO Antonio Filosa übernimmt zusätzlich den Posten des COO für die Region Nordamerika von Zarlenga. China-COO Doug Ostermann wird Nachfolger von Knight als CFO. Knight war erst seit Sommer 2023 Finanzchefin. Zarlenga war erst im Februar als Nordamerika-Chef bestellt worden. Neuer COO für Europa wird Jean-Philippe Imparato, CEO der Marke Alfa Romeo.

Über die Zukunft von Tavares hatte es im Vorfeld Spekulationen gegeben. Als Reaktion auf einen Bloomberg-Bericht im September, wonach Stellantis nach einem Nachfolger suche, hatte der Konzern mitgeteilt, es sei ein üblicher Vorgang, dass der Verwaltungsrat sich mit Nachfolgeplanungen beschäftige. Dass Tavares nicht weitermacht, wurde seinerzeit nicht bestätigt.

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Ein Ausschuss des Verwaltungsrats unter der Leitung von Chairman John Elkann wird bis zum vierten Quartal 2025 einen Nachfolger für Tavares auswählen.

Stellantis hat zuletzt eine deutliche Gewinnwarnung abgegeben, was weiter auf die Aktie drückte. Der Kurs hat seit Jahresbeginn mehr als 40 Prozent verloren.

Tavares steht seit Monaten unter Druck von Anlegern und Autohändlern, vor allem das US-Geschäft wiederzubeleben, das unter hohen Lagerbeständen und rückläufigen Absätzen leidet. Der US-Marktanteil der Stellantis-Marken ist im ersten Halbjahr laut Wards Intelligence auf den niedrigsten Stand seit mindestens 1970 gefallen.

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Im Handel an der EURONEXT in Paris geht es für die Stellantis-Aktie zeitweise um 4,54 Prozent abwärts auf 11,636 Euro.

PARIS (Dow Jones)

Bildquellen: MikeDotta / Shutterstock.com

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