Neuer Ärger in den USA

Philips-Aktie verliert: Philips ruft bestimmte Serie von MRT-Geräten zurück - Jefferies belässt Philips auf "Underperform"


Philips-Aktie verliert: Philips ruft bestimmte Serie von MRT-Geräten zurück - Jefferies belässt Philips auf "Underperform"

Der Medizintechnikhersteller Philips hat erneut Ärger in den USA.

Das Unternehmen ruft daher eine bestimmte Serie von Magnetresonanztomografen (MRT) zurück, nachdem die US-Gesundheitsbehörde FDA vor möglichen Problemen gewarnt hatte. So könnte es zu einem übermäßigen Druckaufbau von Helium kommen, was im schlimmsten Fall zu einer Explosion führen könnte, hieß es. Die FDA hat den Rückruf als "Klasse 1"-Fall eingestuft, die höchste Warnstufe. Im Umlauf sind derzeit 340 dieser Systeme, davon 150 in den USA.

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Der Rückruf bedeutet einen weiteren Rückschlag für Philips in den USA. Seit mehr als zwei Jahren hat Philips Ärger mit einigen Beatmungsgeräten für die Schlaftherapie. In diesen wurde ein Dämmschaumstoff verarbeitet, von dem sich Partikel lösten. Der Rückruf und die Vorsorge für bereits bekannte Rechtsstreitigkeiten haben weit über eine Milliarde Euro verschlungen.

Jefferies belässt Philips auf 'Underperform' - Ziel 17 Euro

Das Analysehaus Jefferies hat Philips auf "Underperform" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Der von der US-Gesundheitsbehörde FDA berichtete Rückruf von 340 MRT-Geräten wegen Explosionsgefahr habe zwar einen überschaubaren Umfang, sei aber ein weiterer Rückruf der höchsten Kategorie, schrieb Analyst Julien Dormois in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Damit rücke der Medizintechnikhersteller erneut mit Qualitäts- und Sicherheitsproblemen in den Fokus. Die Aktie dürfte einen Kursrückschlag erleiden, zumal sie seit Jahresbeginn innerhalb des Sektors am besten gelaufen sei.

Die Philips-Aktie gibt an der EURONEXT in Amsterdam zeitweise 2,04 Prozent auf 20,92 Euro nach.

NEW YORK/AMSTERDAM (dpa-AFX)

Bildquellen: Alexander Tihonov / Shutterstock.com, 360b / Shutterstock.com

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