Nur kurze Erholung

BayWa-Aktie erneut unter Druck - Bericht über mögliche Zerschlagung


BayWa-Aktie erneut unter Druck - Bericht über mögliche Zerschlagung

Nach der Erholung am Vortag sind die Aktien des Agrarhandels- und Energieunternehmens BayWa am Freitag wieder unter Druck geraten.

Letztlich waren sie via XETRA mit einem Minus von 8,39 Prozent auf 13,32 Euro einer der größten Verlierer im Nebenwerteindex SDAX.

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Am Vortag hatten die Papiere noch von einem Pressebericht profitiert, demzufolge das kriselnde Unternehmen sich Hoffnungen auf eine Rettung machen kann. Gläubigerbanken und Eigentümer hätten sich im Grundsatz geeinigt, hatte das "Handelsblatt" unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet. Demnach könnte BayWa etwa 400 Millionen Euro zum Teil als Kredit und zum Teil als Eigenkapital bekommen.

Auch die "Börsen-Zeitung" schrieb unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen von einer wohl bevorstehenden Rettung, aber unter strengen Auflagen. So loteten die Gläubigerbanken Details einer Finanzspritze aus, im Gegenzug solle das SDAX-Mitglied aber zerschlagen werden. Nur noch die Kernaktivitäten blieben dann übrig.

Der in Milliardenhöhe verschuldete Konzern hatte Mitte Juli ein Sanierungsgutachten in Auftrag gegeben. Der Kursrutsch hatte damit nochmals Fahrt aufgenommen. Erst bei 9,50 Euro hatten die Papiere Halt gefunden und waren dann wieder nach oben gedreht in der Hoffnung auf eine Rettung. Für 2024 notieren sie immer noch 57 Prozent im Minus.

/mis/gl/jha

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: BayWa AG, BayWa AG

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