OTC-Zinsderivate

Deutsche Börse-Aktie schwächelt: Start von neuem Anreizprogramm für Clearing-Kunden


Deutsche Börse-Aktie schwächelt: Start von neuem Anreizprogramm für Clearing-Kunden

Die Clearing-Tochter der Deutschen Börse will mit einem neuen Anreizprogramm das Clearing-Geschäft weiter ausbauen.

Ziel ist es, das Clearing von OTC-Zinsderivaten innerhalb der EU für Kunden attraktiver zu machen. Auch regulatorische Zielsetzungen - Clearing-Operationen sollen verstärkt in der EU abgewickelt werden - würden auf diesem Weg unterstützt.

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Bislang hat der Finanzplatz London hier eine starke Stellung. Seit dem Brexit ist Brüssel allerdings bemüht, das Clearing-Geschäft in die EU zu verlagern. Die Deutsche Börse will nun Kunden mit Clearing-Konten in der EU, die im Jahr 2023 Zinsswaps über die Tochter Eurex Clearing abwickeln, Prämien von bis zu 50.000 Euro zahlen. Der Gesamtaufwand für das Programm könnte sich auf 25 Millionen Euro belaufen, heißt es.

Eurex Clearing zählt in der Zwischenzeit mehr als 600 Buy-Side-Kunden, die Swap-Geschäfte über die Deutsche-Börse-Tochter glattstellen. Das nominale OTC-Zinsderivate-Volumen ist laut Angaben der Deutschen Börse seit Jahresbeginn um 40 Prozent auf 28 Billionen Euro gestiegen. Der Marktanteil an dem Geschäft liege in der Zwischenzeit bei etwa 20 Prozent.

Via XETRA gibt die Deutsche Börse-Aktie zeitweise 1,34 Prozent auf 162,45 Euro ab.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Gil C / Shutterstock.com, Tobias Arhelger / Shutterstock.com

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