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R+V setzt ertragsorientierten Wachstumskurs fort (FOTO)

Wiesbaden (ots) - Die R+V Versicherung erzielte im 1. Halbjahr 2026 in der

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deutschen Erstversicherung Beitragseinnahmen in Höhe von 10,6 Milliarden Euro.

Damit setzt der genossenschaftliche Versicherer seinen ertragsorientierten

Wachstumskurs weiter fort.

Die R+V Gruppe hat ihren Umsatz in der deutschen Erstversicherung in den ersten

sechs Monaten des laufenden Jahres über alle Sparten um 5,0 Prozent auf 10,6

Milliarden Euro gesteigert. Geopolitische Krisen wie etwa der Iran-Krieg sorgen

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für ein wirtschaftlich angespanntes Umfeld. "Vor diesem Hintergrund sind wir mit

der aktuellen Entwicklung unseres Geschäfts sehr zufrieden", sagt der

R+V-Vorstandsvorsitzende Norbert Rollinger. Für 2026 zeigt sich der R+V-Chef

ebenfalls optimistisch: "Für das Gesamtjahr gehen wir davon aus, die gute

Entwicklung des ersten Halbjahres fortzusetzen. Wir hoffen dabei auf eine

Stabilisierung der Wirtschaft. Mit ersten Reformen hat auch die Bundesregierung

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positive Signale gesendet: Sie ist handlungsfähig und geht große und wichtige

Themen wie die Rentenreform und auch den Abbau von Bürokratie ernsthaft an."

"Es ist uns im 1. Halbjahr 2026 gelungen, den ertragsorientierten Wachstumskurs

im Sinne unserer Strategie NextLevel weiter fortzusetzen", ergänzt Dragica

Mischler, Vorständin für Finanzen und Risikomanagement (CFO/CRO) der R+V. "Dabei

fokussieren wir uns auf Geschäft, das unsere Ertragskraft und

Risikotragfähigkeit weiter stärkt."

Ein strategisches Ziel der R+V ist insbesondere, das große Geschäftspotenzial in

der genossenschaftlichen Finanzgruppe noch stärker zu heben. Hier erzielte der

genossenschaftliche Versicherer im 1. Halbjahr Beitragseinnahmen von 6,7

Milliarden Euro, ein Zuwachs von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Betriebliche Altersvorsorge und Neue Garantien stark im Plus

In der Lebens- und Pensionsversicherung verzeichnete die R+V insgesamt ein Plus

von 4,7 Prozent auf ein Beitragsvolumen von 4,5 Milliarden Euro. Dabei legten

die laufenden Beiträge um 3,7 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu, die

Einmalbeiträge wuchsen um 6,1 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Wachstumstreiber

waren insbesondere die betriebliche Altersversorgung mit einem Zuwachs von 12,9

Prozent auf 1,4 Milliarden Euro sowie die Neuen Garantien, die um 4,9 Prozent

auf 901 Millionen Euro zulegten. Das zeigte sich auch im Neugeschäft: Der

Neubeitrag in der betrieblichen Altersvorsorge stieg um 20,1 Prozent auf 951

Millionen Euro. Bei den Neuen Garantien wuchs dieser um 7,0 Prozent auf 746

Millionen Euro. Insgesamt wächst der Bedarf der Menschen an betrieblicher und

privater Vorsorge, um im Alter eine auskömmliche Absicherung zu haben. Besonders

gefragt sind dabei Produkte, die attraktive Renditechancen durch die

Kapitalanlage an den Aktienmärkten in Kombination mit Sicherheit bieten.

Gesundheitsversicherung weiter auf Wachstumskurs

Die R+V Krankenversicherung setzte ihr kontinuierliches Wachstum auch im ersten

Halbjahr 2026 weiter fort. Die Beiträge legten um 12,4 Prozent auf 588 Millionen

Euro zu. Dazu trugen sowohl die Voll- als auch die Zusatzversicherungen bei.

Schaden-/Unfallversicherung wächst in allen Sparten

In der Schaden- und Unfallversicherung verzeichnete die R+V einen Zuwachs bei

den Beitragseinnahmen von 4,5 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. In ihrer größten

Sparte, der Kfz-Versicherung, erhöhten sich die Beiträge ebenfalls um 4,5

Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Damit ist die R+V der drittgrößte

Kfz-Versicherer auf dem deutschen Markt.

Im Firmenkundengeschäft erreichte die R+V in der ersten Hälfte des Jahres ein

Beitragsvolumen von 1,8 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 5,3

Prozent. Hier war beispielsweise in der Agrarversicherung der Schutz gegen

Tierseuchen stark nachgefragt. Die R+V gehört zu den größten

Landwirtschaftsversicherern in Deutschland. Auch im Privatkundengeschäft wuchsen

die Einnahmen um 3,4 Prozent auf 930 Millionen Euro.

5 Jahre nach Ahrtalflut: "Zu Prävention gibt es keine Alternative"

Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe an der Ahr und in der Eifel ist

das Risiko für extreme Wetterereignisse unverändert hoch. Auch wenn der

Elementarschadenaufwand im bisherigen Verlauf dieses Jahres moderat war, nehmen

die Unwettergefahren infolge des Klimawandels weiter zu. Daher mahnt R+V-Chef

Rollinger: "Prävention ist von zentraler Bedeutung, um das Ausmaß der Schäden

nach einem Unwetter möglichst gering zu halten. Zu mehr Prävention in Verbindung

mit dem passenden Versicherungsschutz gibt es keine Alternative. Hier ist der

Staat in der Pflicht, aber auch jeder Einzelne kann seinen Teil dazu beitragen,

damit die Folgen des Klimawandel beherrschbar bleiben."

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Tanja Heeren

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