Patentstreit gewonnen

Infineon-Aktie schwächer: US-Importverbot für Innoscience-GaN-Chips durchgesetzt


Infineon-Aktie schwächer: US-Importverbot für Innoscience-GaN-Chips durchgesetzt

Das chinesische Halbleiterunternehmen Innoscience darf bestimmte Chips auf Galliumnitrit-Basis nicht mehr in die USA einführen.

Eine entsprechende von der Full Commission der US International Trade Commission im Mai verhängte abschließende Entscheidung sei mit Ablauf der 60-tägigen Überprüfungsfrist durch den US-Präsidenten nun bestätigt, teilte der deutsche Chipkonzern Infineon mit.

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Damit stehe fest, dass Innoscience ein Infineon-Patent im Bereich der GaN-Technologie verletze, so Infineon. Solche patentverletzenden GaN-Produkte dürfe Innoscience künftig weder in die USA einführen noch dort zum Kauf anbieten.

Galliumnitrit (GaN) spielt bei der Entwicklung leistungsstarker und energieeffizienter Stromversorgungssysteme für Anwendungen in den Bereichen erneuerbare Energien, Rechenzentren, Industrieautomatisierung und Elektrofahrzeuge eine zentrale Rolle. Im Vergleich zu Silizium schalten Chips auf ihrer Basis deutlich schneller, bieten eine höhere Leistungsdichte und weisen geringere Energieverluste auf. Bauteile wie Netzteile oder Wechselrichter können so wesentlich kleiner, leichter und effizienter gebaut werden.

Infineon hat auch in Deutschland mehrere Patentverletzungsklagen gegen Innoscience gewonnen. In China entschied der Oberste Gerichtshof allerdings kürzlich gegen den deutschen DAX-Konzern. Dieser will jedoch weitere rechtliche Möglichkeiten in dem Land nutzen.

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Via XETRA verliert die Infineon-Aktie stellenweise 5,36 Prozent auf 73,07 Euro.

DJG/rio/sha

DOW JONES

Bildquellen: 360b / Shutterstock.com

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