Pessimismus

thyssenkrupp-, Salzgitter-, voestalpine-Aktien tiefrot: JPMorgan-Skepsis schickt Stahlwerte auf Talfahrt


thyssenkrupp-, Salzgitter-, voestalpine-Aktien tiefrot: JPMorgan-Skepsis schickt Stahlwerte auf Talfahrt

Schwache Profitabilitätsprognosen für Karbonstahlhersteller von JPMorgan haben die Branche am Mittwoch schwer belastet.

Papiere von Salzgitter erwischte es via XETRA mit zeitweise 10,4 Prozent Minus auf 21,02 Euro besonders schwer - stellenweise sie landeten auf dem tiefsten Niveau seit Dezember 2020. thyssenkrupp rutschten um 11,26 Prozent auf 4,57 Euro auf den Stand von Mai 2020 ab. ArcelorMittal und voestalpine sanken ebenfalls deutlich ab. Die Anteilsscheine des in der Studie nicht erwähnten Stahlhändlers KlöcknerCo (KlöCo) verloren 4,6 Prozent auf 17,82 Euro.

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JPMorgan-Analyst Luke Nelson geht davon aus, dass die Profitabilität der Branche in den kommenden drei bis vier Quartalen nochmals das Level der Corona-Tiefs von 2020 sehen wird. Sinkende Preise und steigende Kosten zehrten an den Gewinnen, und die Volumina blieben bei schwacher Nachfrage der Auto- und Bauindustrie mau, so Nelson.

Papiere von ArcelorMittal und Salzgitter hatte Nelson bereits jüngst mit Blick auf die Quartalsberichte Mitte November auf seine "Negative Catalyst Watch" gesetzt. Damit signalisierte er bereits Skepsis für die Kursentwicklung im Vorfeld. Nun nahm er die Beobachtung von Thyssenkrupp mit ebenfalls negativem "Underweight"-Votum wieder auf. Nur bei den schwedischen SSAB bleibt er optimistisch.

FRANKFURT (dpa-AFX Broker)

Bildquellen: thyssenkrupp AG, thyssenkrupp AG

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