Philly-Fed-Index sinkt deutlich und unverwartet


NEW YORK (Dow Jones)--Die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia hat sich im April spürbar und entgegen den Prognosen verschlechtert. Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank of Philadelphia sank auf minus 31,3 Punkte von minus 23,2 im März und minus 24,3 im Februar. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen leicht verbesserten Indexstand von minus 19,9 erwartet.

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Der Subindex für die erzielten Preise schwächte sich spürbar auf minus 3,3 von plus 7,9 im März ab, jener für die gezahlten Preise auf plus 8,2 von plus 23,5. Der Subindex für den Auftragseingang erhöhte sich - allerdings auf niedrigem Niveau - auf minus 22,7 von minus 28,2 im Vormonat. Der Wert für die Beschäftigung verbesserte sich auf minus 0,2 von minus 10,3 im Vormonat.

Der Philly-Fed-Index erfasst die Industrie in der Schlüsselregion im Nordosten und gilt als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die US-Produktion.

Liegt der Philly-Fed-Index über null geht man von einer positiven Konjunkturentwicklung aus. Fällt der Index jedoch unter null wird mit einem wirtschaftlichen Abschwung im verarbeitenden Gewerbe gerechnet.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/smh/kla

(END) Dow Jones Newswires

April 20, 2023 08:39 ET (12:39 GMT)