Razzia

Continental-Aktie & Co. unter Druck: Continental von Durchsuchung durch EU-Kartellwächter betroffen


Continental-Aktie & Co. unter Druck: Continental von Durchsuchung durch EU-Kartellwächter betroffen

Die EU-Kartellbehörden haben sich am Dienstag mehrere Reifenhersteller in einigen Mitgliedsstaaten in einer Razzia vorgeknöpft, darunter auch den deutschen DAX-Konzern Continental.

Dieser bestätigte, dass seit diesem Tag Untersuchungen europäischer Kartellbehörden beim Konzern in Deutschland stattfinden. Weiter wollte sich das Unternehmen zu laufenden Verfahren nicht äußern.

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Wie es von der Europäischen Kommission in Brüssel hieß, geht es um den Anfangsverdacht, dass mehrere Firmen im Bereich des Reifenersatzgeschäfts für Pkw, Lieferwagen, Lkw und Busse Preise abgesprochen und damit gegen Wettbewerbsrichtlinien verstoßen haben könnten. Die Untersuchungen hätten unangekündigt stattgefunden. Firmennamen nannte die Brüsseler Behörde nicht.

EU-Kartelluntersuchung belastet Reifenhersteller

Eine Razzia der EU-Kartellbehörden bei mehreren Reifenherstellern hat am Dienstag Continental belastet. Die schon zuvor schwächelnden Aktien der Hannoveraner, die eine solche Untersuchung bestätigten, sackten daraufhin als einer der größten DAX-Verlierer um zeitweise 3,04 Prozent auf 74,64 Euro ab. Für die Titel der europäischen Konkurrenten Michelin und Pirelli ging es um jeweils etwa zwei Prozent nach unten.

Wie es von der Europäischen Kommission in Brüssel hieß, geht es um den Anfangsverdacht, dass mehrere Firmen im Bereich des Reifenersatzgeschäfts für Pkw, Lieferwagen, Lkw und Busse Preise abgesprochen und damit gegen Wettbewerbsrichtlinien verstoßen haben könnten. Die Untersuchungen hätten unangekündigt stattgefunden. Firmennamen nannte die Brüsseler Behörde nicht. /men/he

BRÜSSEL/HANNOVER (dpa-AFX)

Bildquellen: Nils Versemann / Shutterstock.com, Nils Versemann / Shutterstock.com

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