Rekordaufträge

Siemens Energy-Aktie zieht weiter an: Rekordquartal und Analystenlob treiben Kursrally


Siemens Energy-Aktie zieht weiter an: Rekordquartal und Analystenlob treiben Kursrally

Nach einem Bilanzsprung mit Rekordaufträgen setzt eine frische Analystenreaktion neuen Schwung hinter die Siemens Energy-Aktie.

  • Siemens Energy-Aktie zieht am Montag deutlich an
  • Gewinn vor Sondereffekten verdreifachte sich im dritten Quartal
  • Fünf Analystenhäuser bekräftigten danach ihre Kaufempfehlungen
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Die Siemens Energy-Aktie kletterte letztlich via XETRA um 0,69 Prozent auf 154,6 Euro und setzte damit die Aufwärtsbewegung fort, die der Rekordbericht zum dritten Geschäftsquartal ausgelöst hat. Der Energietechnikkonzern hatte vergangene Woche einen mehr als verdreifachten Gewinn vor Sondereffekten sowie einen Rekordauftragseingang gemeldet, während das Windgeschäft erstmals seit dem Geschäftsjahr 2022 wieder profitabel wurde.

Gewinn und Umsatz auf Rekordniveau

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Umsatz währungsbereinigt um 18,5 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Sondereffekten summierte sich auf 1,62 Milliarden Euro, nach 497 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn kletterte auf 1,19 Milliarden Euro von 697 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie stieg von 0,71 auf 1,28 Euro.

Rekordaufträge und die Wende bei Gamesa

Getragen wurde die Entwicklung von einem Rekordauftragseingang von 17,9 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand wuchs auf 162 Milliarden Euro, das Verhältnis von Aufträgen zu Umsatz lag bei 1,57. Besonders bemerkenswert war die Wende bei der Windkraft-Tochter Siemens Gamesa, die erstmals seit dem Geschäftsjahr 2022 wieder ein positives Ergebnis erzielte.

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Siemens Energy-Aktie: Analysten geschlossen positiv

Nach den Zahlen fiel die Reaktion der Analysten einhellig aus: Gleich fünf Häuser bekräftigten im Anschluss ihre Kaufempfehlungen. Am deutlichsten legte JPMorgan nach, mit einer Anhebung des Kursziels von 235 auf 245 Euro (Rating Overweight). Analyst Phil Buller begründete den Schritt mit gestiegenen Erwartungen an das operative Ergebnis im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Die Deutsche Bank zog von 200 auf 210 Euro nach (Rating Buy) und entkräftete damit Sorgen vor einem Überangebot bei Gasturbinen. RBC Capital Markets und Bernstein Research beließen ihre Kursziele bei jeweils 210 Euro (beide Outperform), Berenberg bei 205 Euro (Buy).

Der nächste Fixpunkt für Anleger ist das Gesamtjahresergebnis. Siemens Energy hat sich vorgenommen, die Marge vor Sondereffekten am oberen Ende der Zielspanne von 10 bis 12 Prozent zu erreichen, was sich erst mit den Jahreszahlen abschließend zeigen wird.

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Nach dem kräftigen Kursanstieg der vergangenen Wochen ist die Bewertung anspruchsvoll, weshalb ein schwächer als erwarteter Jahresabschluss den Kurs empfindlich belasten könnte.

Thomas Zoller, Bettina Schneider, Redaktion finanzen.net

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar.

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Bildquellen: Siemens Energy AG, Siemens Energy AG

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