Robotaxi-Deal

Rivian-Aktie springt an: Uber investiert beim VW-Partner - Aussicht auf Milliarden-Finanzspritze


Rivian-Aktie springt an: Uber investiert beim VW-Partner - Aussicht auf Milliarden-Finanzspritze

Der Tesla-Rivale und Volkswagen-Partner Rivian bekommt die Aussicht auf eine Milliarden-Finanzspritze von Uber.

Der Fahrdienst-Vermittler will bis zu 1,25 Milliarden Dollar investieren, um Robotaxis des Elektroauto-Entwicklers auf seine Plattform zu bringen. Die ersten fahrerlosen Wagen auf Basis des neuen Rivian-Modells R2 sollen 2028 in San Francisco und Miami eingesetzt werden, wie die Unternehmen mitteilten.

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Zum Jahr 2031 sollen insgesamt 25 Städte bedient werden, hieß es. Entsprechend sind auch die Investitionen gestaffelt. Zunächst soll Rivian 300 Millionen Dollar bekommen - und den Rest mit Erreichen zwischenzeitlicher Ziele.

Die Rivian-Robotaxis sollen dabei exklusiv via Uber bestellt werden können. Uber und seine Flottenpartner wollen zunächst 10.000 R2-Fahrzeuge kaufen - mit einer Option auf den Erwerb weiterer 40.000 ab dem Jahr 2030.

Rivian gibt angesichts der Robotaxi-Pläne das seit langem angepeilte Ziel auf, 2027 beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schwarze Zahlen zu erzielen. Die Firma verwies in einer Mitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC auf höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung.

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Plattform für Robotaxi-Entwickler

Uber will sich als Plattform für Robotaxis verschiedener Anbieter etablieren. So kann man sich in Austin, Atlanta und Phoenix auch fahrerlose Wagen der Google-Schwesterfirma Waymo bestellen. Zudem will Uber Elektroautos des Tesla-Rivalen Lucid mit Technologie zum autonomen Fahren vom Startup Nuro sowie selbstfahrende Robotaxis der Amazon-Firma Zoox auf die Plattform bringen.

VW nutzt Rivians Elektronik-Architektur

Rivian setzt große Hoffnungen in den R2, der für das autonome Fahren gerüstet sein soll. Dafür entwickelte die Firma selbst einen Spezial-Chip und wird einen Laser-Radar in die Frontscheibe integrieren.

Volkswagen sicherte sich mit einer Investition von bis zu 5,8 Milliarden Dollar Zugang zur Elektronik-Architektur von Rivian. In einem Gemeinschaftsunternehmen entwickeln die beiden Hersteller sie für künftige Elektromodelle von VW für die westlichen Automärkte weiter. Die Rivian-Aktie gewann im NASDAQ-Handel zeitweise 3,8 Prozent auf 16,12 US-Dollar, während die Uber-Aktie an der NYSE 1,7 Prozent auf 75,36 US-Dollar nachgab.

/so/DP/nas

SAN FRANCISCO (dpa-AFX)

Bildquellen: Michael Vi / Shutterstock.com, David Becker/Getty Images

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