Konkurrenzsorgen belasten Redcare-Aktie: Analyst bleibt dennoch gelassen
Die Drogeriekette Rossmann plant den Einstieg ins Geschäft mit rezeptpflichtigen Medikamenten. Aus Angst vor der Konkurrenz fliehen Anleger in Scharen von der Redcare-Aktie.
Die Aktien von Redcare Pharmacy haben ihre Kurskorrektur am Freitag ausgeweitet und sind zuletzt um 2,09 Prozent auf 60,95 Euro gefallen. Am Montag hatten die Papiere der Online-Apotheke mit 73,80 Euro noch einen Chartausbruch versucht, nun sind sie wieder unter ihrer exponentiellen 200-Tage-Linie gelandet.
Konkurrenzsorgen sind am Vortag nach einem Bericht der "Lebensmittel Zeitung" über Einstiegspläne von Rossmann in das Geschäft mit rezeptpflichtigen Medikamenten wieder hochgekocht.
Aus Sicht von Felix Dennl vom Bankhaus Metzler unterstreicht dies aber vor allem, wie aussichtsreich der E-Rezept-Markt ist. Rossmann müsse viel lernen und investieren, um den Stand von Redcare zu erreichen, so der Experte. Rossmanns Stärke liege in der Präsenz vor Ort und dem alltäglichen Geschäft mit nicht-verschreibungspflichten Produkten. Bei rezeptpflichtigen Medikamenten seien andere Attribute gefragt wie Vertrauen, Verfügbarkeit und Expertise. Redcare habe mit seiner Marke Shop Apotheke Jahre gebraucht, um sich diesbezüglich zu etablieren.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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Bildquellen: Redcare Pharmacy