Schiffsschutzsystem

Rheinmetall-Aktie stabil: Rheinmetall sichert sich millionenschweren Auftrag in Australien - Bundeswehr bestellt wohl 50 Schützenpanzer Puma


Rheinmetall-Aktie stabil: Rheinmetall sichert sich millionenschweren Auftrag in Australien - Bundeswehr bestellt wohl 50 Schützenpanzer Puma

Rheinmetall hat einen Auftrag im Bereich der maritimen Schutzsysteme erhalten.

So haben die Royal Australian Navy und das Commonwealth of Australia das Schiffsschutzsystem "Multi Ammunition Softkill System" (MASS) zunächst für ihre Zerstörer der Hobart- und Fregatten der ANZAC-Klasse bestellt, wie der Rüstungskonzern mitteilte. Die Beauftragung ist für Rheinmetall mit einem Wert von 125 Millionen Euro verbunden. Erste Systeme sollen bereits Ende 2023 ausgeliefert werden, wobei die volle Einsatzbereitschaft bis 2027 erreicht werden soll. Perspektivisch verbindet sich mit dem Auftrag ein Volumen von bis umgerechnet 610 Millionen Euro.

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Bundeswehr bestellt 50 Schützenpanzer Puma

Die Bundeswehr wird nach Angaben aus Verteidigungskreisen 50 Schützenpanzer vom Typ Puma bestellen.

Der Auftrag habe ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro, hieß es in den Kreisen am Freitag. Der Puma von den Herstellern Rheinmetall und KMW soll den Schützenpanzer Marder ersetzen, von denen einige bereits in die Ukraine geliefert wurden. Die Unternehme waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der Puma war Ende vergangenen Jahres in die Schlagzeilen geraten, weil gleich mehrere der Schützenpanzer bei einer Übung der Bundeswehr wegen technischer Defekte ausgefallen waren. Seitdem haben sich das Verteidigungsministerium und die Hersteller gemeinsam darum bemüht, die Mängel zu beheben.

Im XETRA-Handel notiert die Rheinmetall-Aktie zeitweise auf Vortagesniveau bei 261,70 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones) / Berlin (Reuters)

Bildquellen: nitpicker / Shutterstock.com, PATRIK STOLLARZ/AFP//Getty Images

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