Sperrung von Accounts

NASDAQ-Aktie Tesla dreht ins Minus: Twitter-Eskapaden von Elon Musk auch Gefahr für Tesla - Ermittlung wegen Gefahrstofflager


NASDAQ-Aktie Tesla dreht ins Minus: Twitter-Eskapaden von Elon Musk auch Gefahr für Tesla - Ermittlung wegen Gefahrstofflager

Der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer sieht angesichts von Querelen um die Plattform Twitter nach der Übernahme durch Elon Musk auch eine Gefahr für den Erfolg von Tesla. Einige Accounts von US-Journalisten wurden mittlerweile wieder freigegeben - aber Sperrungen gehen weiter.

Tesla-Chef Elon Musk müsse aufpassen, "dass er sich jetzt nicht zu stark mit seinen Twitter-Eskapaden in eine Richtung begibt, die ihm die viele Sympathie, die er bisher gehabt hat, raubt", sagte Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer der "Märkischen Oderzeitung" (Online/Sonntag). "Mit seinem autokratischen Auftreten wird Musk mehr und mehr ein Risiko für Tesla und Grünheide."

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Auf die Frage der Zeitung, ob das "Twitter-Chaos" der Marke Tesla und dem Werk in Grünheide schade, antwortete Dudenhöffer: "Absolut ja. Musk verstrickt sich immer stärker in Widersprüche, herrscht autokratisch über eine Informationsplattform, muss Tesla-Aktien verkaufen, um seine teure Twitter-Übernahme nicht an die Wand fahren zu lassen." Durch die Investition in Twitter fehlten auch Budgets, die Musk vielleicht für Tesla gebraucht hätte, meinte Dudenhöffer. Dies wiederum könne es schwieriger machen, das hohe Tempo bei Tesla weiter zu verfolgen.

Ermittlungen wegen Gefahrstofflager in deutschem Tesla-Werk

Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt gegen den US-Elektroautobauer Tesla wegen des unerlaubten Betriebs eines temporären Gefahrstofflagers in der Fabrik in Grünheide.

Das Verfahren beruhe auf einer Strafanzeige des brandenburgischen Landesamtes für Umwelt (LfU) gegen Verantwortliche des deutschen Tesla-Werks, bestätigte die Staatsanwaltschaft Potsdam am Montag einen Bericht des rbb. Die Anzeige stehe in Zusammenhang mit dem Betrieb eines temporären Gefahrstofflagers auf einem kleinen Bereich des Geländes der Tesla Gigafactory in Grünheide bei Berlin. Gegenstand der Ermittlungen sei unter anderem die Prüfung, ob und gegebenenfalls wem vor dem Hintergrund der Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage im Hinblick auf die Genehmigungsbedürftigkeit ein strafrechtlicher Vorwurf gemacht werden könne.

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Letztlich fiel die an der NASDAQ gelistete Tesla-Aktie um 0,24 Prozent auf 149,87 Dollar. Zuvor war es im Tageshoch bis auf 155,25 US-Dollar aufwärts gegangen.

/sku/DP/he/mow/DP/he

GRÜNHEIDE / SAN FRANCISCO (dpa-AFX) / Frankfurt (Reuters)

Bildquellen: Kevork Djansezian/Getty Images, VCG/VCG via Getty Images

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