Spritmangel in Frankreich

TotalEnergies-Aktie steigt: Einigung mit Gewerkschaft zeichnet sich ab - Erdgashandel boomt


TotalEnergies-Aktie steigt: Einigung mit Gewerkschaft zeichnet sich ab - Erdgashandel boomt

Nach anhaltenden Engpässen an Frankreichs Tankstellen zeichnet sich im Raffinerie-Streik teilweise eine Einigung ab.

Eine der streikenden Gewerkschaften habe mit TotalEnergies in der Nacht zu Freitag eine Lohnerhöhung in Höhe von sieben Prozent und eine Bonuszahlung ausgehandelt, berichtete der französische Fernsehsender franceinfo. Auch eine zweite Gewerkschaft zeige Interesse an dem Kompromiss. Die Gewerkschaft CGT bezeichnete die Vorschläge jedoch als unzureichend und kündigte neue Streiks an, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete.

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An etwa einem Drittel der französischen Tankstellen ist nach rund zwei Streikwochen der Sprit knapp. Autofahrer stehen Schlange oder kurven auf der Suche nach Kraftstoff durch die Städte. Derzeit sind fünf Raffinerien geschlossen. Wegen der Engpässe darf in Départements an der Grenze zu Deutschland neuerdings kein Sprit mehr in Kanistern verkauft werden. Im Grenzgebiet tanken viele Autofahrer aus Deutschland wegen der vergleichsweise günstigen Spritpreise in Frankreich.

Erdgashandel boomt bei TotalEnergies im dritten Quartal

Die Produktionszahlen von TotalEnergies für das dritte Quartal zeigen nach Ansicht von Jefferies, dass der Gashandel weiterhin stark ist, während die Geschäfte mit Flüssigerdgas (LNG)und die Upstream-Volumina niedriger ausgefallen sind. Der durchschnittlich realisierte Gaspreis des französischen Großkonzerns habe im dritten Quartal höher als erwartet gelegen, verglichen mit den Schätzungen von Jefferies. TotalEnergies rechnet mit einer niedrigeren Produktion im Quartal aufgrund der ungeplanten Kashagan-Ausfälle. Der durchschnittliche LNG-Preis von 21,51 Dollar je MMBtu (Million British thermal Units) liege ebenfalls unter der Prognose der Bank von 23 Dollar je MMBtu.

Die TotalEnergies-Aktie notiert an der EURONEXT in Paris zeitweise 1,81 Prozent höher bei 52,23 Euro.

PARIS (dpa-AFX / Dow Jones Newswires)

Bildquellen: HJBC / Shutterstock.com

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