Stimmung der US-Verbraucher im April unerwartet stark eingetrübt


WASHINGTON (Dow Jones)--Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im April verschlechtert. Wie das Forschungsinstitut Conference Board berichtete, fiel der Index des Verbrauchervertrauens auf 101,3. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 104,0 erwartet. Der Vormonatswert wurde auf 104,0 von zunächst 104,2 nach unten revidiert.

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Der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage verbesserte sich auf 151,1 (Vormonat: 148,9), jener für die Erwartungen fiel auf 68,1 (74,0). Auch wenn die Verbraucher ihre aktuelle Lage besser eingeschätzt hätten, seien sie mit Blick in die Zukunft pessimistischer geworden, erklärte die Herausgeberin der Umfrage, Lynn Franco. Die Erwartungen lägen auf einem Niveau, das oft auf eine bevorstehende Rezession hindeute.

Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen. Im Rahmen der Umfrage des Conference Board wurden insgesamt 5.000 Haushalte befragt.