Infineon-Aktie sackt ab: Chipkonzern leiden unter enttäuschenden Zahlen von STMicro und TI
Die vorgelegten Zahlen zweier Schwergewichte der Halbleiterbranche drücken aufs Sentiment - und ziehen den Münchener Chipkonzern Infineon nach unten.
Ein Kursrutsch im vorbörslichen Handel bei den Aktien des Halbleiterkonzerns STMicroelectronics hat am Donnerstag auch die Papiere des deutschen Wettbewerbers Infineon in Mitleidenschaft gezogen. Sie notierten XETRA zuletzt 4,99 Prozent tiefer bei 66,32 Euro.
STMicro selber stellte zwar in Aussicht, dass sich das Umsatzwachstum im Schlussquartal beschleunigen dürfte, da mehr Aufträge für seine Chips für Satelliten und Rechenzentren eingehen würden. Dennoch sackten die Anteilsscheine an der Börse in Paris um fast 13 Prozent ab. Im Juni waren sie noch auf den höchsten Stand seit sechs Jahren gestiegen.
Auf die Stimmung in der Branche drückte auch das Minus bei den Aktien von Texas Instruments im vorbörslichen US-Handel von fast sechs Prozent. Der Halbleiterkonzern konnte mit seiner Prognoseanhebung die Anleger nicht locken. Dies schlug ebenfalls negativ vor allem auf Infineon durch, da beide Unternehmen in wichtigen Märkten wie der Automobilbranche oder den industriellen Anwendungen aktiv sind.
/la/zb
FRANKFURT/AMSTERDAM/NEW YORK (dpa-AFX Broker)
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