Strom-Tochter

Eni-Aktie steigt: Eni teilt Kontrolle von Plenitude mit Ares


Eni-Aktie steigt: Eni teilt Kontrolle von Plenitude mit Ares

Eni wird ihre Strom-Tochter Plenitude künftig gemeinsam mit der US-Investmentgesellschaft Ares Management kontrollieren.

Dies sieht eine Vereinbarung vor, die eine Kapitalerhöhung von 1,5 Milliarden Euro umfasst und es erlaubt, dass der italienische Energieriese Plenitude dekonsolidieren kann.

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Das von Eni gegründete Unternehmen für erneuerbare Energien und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wird vor der Kapitalerhöhung mit 10,75 Milliarden Euro bewertet, wie der Mutterkonzern am Donnerstag mitteilte. Als Ares im vergangenen Jahr bei Plenitude mit zunächst 20 Prozent einstieg, wurde die Gesellschaft noch mit 10 Milliarden Euro bewertet.

Ares wird voraussichtlich mindestens 1 Milliarde Euro im Rahmen der Kapitalerhöhung bereitstellen, so dass der Anteil von Eni an Plenitude auf etwa 65 Prozent verwässert wird, so das italienische Unternehmen. Die Finanzspritze solle das organische Wachstum unterstützen und Zukäufe ermöglichen.

Eni will darüber hinaus die Aktionärsstruktur von Plenitude gemeinsam mit den Minderheitsaktionären Ares Management Alternative Credit Funds und Energy Infrastructure Partners neu ordnen mit dem Ziel, eine gemeinsame Kontrolle zwischen Eni und Ares zu etablieren. Infolgedessen werde Plenitude dann nicht mehr in den Konzernabschluss von Eni einbezogen, hieß es.

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Die Eni-Aktie gewinnt in Mailand zeitweise 3,45 Prozent auf 23,865 Euro.

DJG/DJN/rio/cbr

DOW JONES

Bildquellen: Dafinchi / Shutterstock.com

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