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GSK-Aktie unter Druck: Aus für neues Husten-Medikament


GSK-Aktie unter Druck: Aus für neues Husten-Medikament

GSK stellt die Entwicklung eines experimentellen Medikaments zur Behandlung von chronischem Husten ein, nachdem das Präparat in einer Studie der klinischen Spätphase das Hauptziel verfehlt hat.

Der britische Pharmakonzern teilte mit, dass das Medikament Camlipixant in zwei Studien uneinheitliche Ergebnisse erzielt habe. In einer Studie wurde das primäre Ziel einer signifikanten Verringerung der Hustenhäufigkeit nach zwölf Wochen Behandlung erreicht, während in einer zweiten Studie dieses Ziel nach 24 Wochen verfehlt wurde.

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Die Gesamtdaten deuten auf eine begrenzte Wirksamkeit hin, die die Patientenversorgung wahrscheinlich nicht grundlegend verändern werde, so GSK. Daher habe das Unternehmen beschlossen, die weitere Entwicklung von Camlipixant bei therapieresistentem chronischem Husten einzustellen.

Eine Studie in der mittleren klinischen Phase mit demselben Medikament bei Erwachsenen mit Reizdarmsyndrom und Durchfall sowie unterschiedlicher Stuhlgewohnheiten werde fortgesetzt, um die Wirksamkeit und Sicherheit weiter zu bewerten, teilte GSK mit.

Jefferies bestätigt Kaufempfehlung

Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für GSK auf "Buy" mit einem Kursziel von 2500 Pence belassen. Der Abbruch einer Medikamentenentwicklung gegen chronischen refraktären Husten beende eine Gelegenheit mit einem geschätzten Umsatzpotenzial von einer Milliarde US-Dollar, schrieb Michael Leuchten in einer am Freitag vorliegenden Studie.

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Im Londoner Handel verliert die GSK-Aktie zeitweise 2,12 Prozent auf 19,15 Pfund.

DOW JONES / dpa-AFX

Bildquellen: IPConcept

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