Studienmisserfolg

Sanofi-Aktie nur etwas leichter: Merck-Kurseinbruch belastet Sanofi kaum


Sanofi-Aktie nur etwas leichter: Merck-Kurseinbruch belastet Sanofi kaum

Aktien von Sanofi haben am Mittwoch bis zu 1,6 Prozent verloren, während Merck nach einem Studienmisserfolg um 14 Prozent eingebrochen sind.

Zuletzt verloren die Sanofi-Papiere an der EURONEXT Paris nur noch 0,81 Prozent auf 85,70 Euro.

Die von den Franzosen mit ihrem Wirkstoff Tolebrutinib durchgeführte Studie gegen Multiple Sklerose (MS) sei vergleichbar mit der Testreihe der Darmstädter mit Evobrutinib, erklärte Analyst Florent Cespedes von der Société Génerale. Tolebrutinib werde jedoch breit getestet, unter anderem auch in einer Patientengruppe, für die es noch keine wirkungsvolle Alternative gebe. Dies sei schon einmal ein enormer Unterschied, so Cespedes.

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Er sieht Tolebrutinib weiter als möglichen Kassenschlager, eventuell sogar in mehreren MS-Gruppen. Zudem seien die Markterwartungen an die Forschungspipeline der Franzosen ohnehin bereits recht gering.

Zudem ist Sanofi bereits im MS-Markt aktiv. Merck wollte mit Evobrutinib bei den sogenannten annualisierten Schubraten (ARR) die seit einem Jahrzehnt erhältliche Sanofi-Tablette Aubagio (Wirkstoff Teriflunomid) in den Schatten stellen. Dieses Ziel wurde jedoch verfehlt.

Evobrutinib hatte überraschend in MS-Studien die primären Wirksamkeitsziele verfehlt.

FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX)

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