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E.ON-Aktie trotzt Marktkorrektur: Goldman-Lob für Reformpaket und britisches Übernahmevorhaben im Fokus


E.ON-Aktie trotzt Marktkorrektur: Goldman-Lob für Reformpaket und britisches Übernahmevorhaben im Fokus

In einem allgemein schwächeren Marktumfeld präsentieren sich Versorgerwerte am Mittwoch vergleichsweise robust, besonders E.ON profitiert.

Die Aktie des Essener Energiekonzerns E.ON legte auf XETRA zeitweise um 1,57 Prozent zu und erreichte mit 19,36 Euro einen Höchststand seit Mitte April, womit das Jahreshoch bei 20,39 Euro im Visier bleibt. Für spürbaren Rückenwind sorgte ein optimistischer Analystenkommentar von Goldman Sachs. Experte Alberto Gandolfi bewertete das jüngste Reformpaket der deutschen Regierung positiv für E.ON. Da Energienetze in den Plänen eine zentrale Rolle einnehmen, sei mit steigenden Investitionen in diesem Bereich zu rechnen - einem Segment, in dem E.ON die Hälfte seiner Gewinne erzielt. Gandolfi hob seine Ergebnisprognosen für den Konzern an und bekräftigte sein Kursziel von 24 Euro, was einer Rückkehr auf das Kursniveau von 2011 entsprechen würde.

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Gleichzeitig wurde am Mittwoch bekannt, dass die im Mai angekündigte Übernahme des britischen Stromanbieters Ovo Energy durch E.ON nun die britische Wettbewerbsaufsicht Competition and Markets Authority (CMA) beschäftigt. Die Behörde hat interessierte Parteien dazu aufgerufen, bis zum 23. Juli erste Stellungnahmen zu den potenziellen Auswirkungen des Deals abzugeben. Eine formelle Untersuchung wurde bisher jedoch noch nicht eingeleitet. E.ON hatte das Vorhaben, dessen Kaufsumme nicht genannt wurde, vor wenigen Wochen publik gemacht. Die Nachricht über die kartellrechtliche Prüfung konnte den heutigen Höhenflug der Aktie allerdings nicht bremsen.

dpa-AFX und DOw Jones Newswires

Bildquellen: E.ON, Patrik Stollarz/AFP/Getty Images

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