Umsatz- und Gewinnsteigerung

Flutter-Aktie fällt dennoch zurück: Glücksspielkonzern mit starkem Wachstum in den USA


Flutter-Aktie fällt dennoch zurück: Glücksspielkonzern mit starkem Wachstum in den USA

Das boomende US-Geschäft treibt das Wachstum des irischen Glücksspiel- und Sportwettenanbieters Flutter weiter an.

Auch die Geschäfte in anderen Märkten wie Großbritannien und Irland wuchsen zum Jahresstart, lediglich Australien schwächelte ein wenig. Insgesamt steigerte Flutter die Erlöse im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte auf gut 2,4 Milliarden britische Pfund (2,7 Mrd Euro), wie der im Eurozonen-Leitindex EuroSTOXX 50 notierte Konzern am Mittwoch in Dublin mitteilte. Damit übertraf der Konzern die mittlere Erwartung von Analysten.

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Branchenexperte Paul Ruddy vom Analysehaus Davy sieht durch die Geschäftszahlen das Vertrauen in das Wachstumspotenzial von Flutter untermauert. Die Aktien gerieten nach ihrem guten Lauf dennoch unter Druck.

Nach anfänglichen Gewinnen sank der Kurs bis zum Mittag um rund ein Prozent, während der EuroSTOXX 50 um gut ein halbes Prozent zulegte. Damit verloren die Flutter-Aktien 2023 den ersten Platz im Eurozonen-Leitindex. Mit einem Kursanstieg von rund 39 Prozent in gut vier Monaten liegen sie nun knapp hinter den Papieren der UniCredit, die auf knapp 40 Prozent kommen. Unicredit legte zur Wochenmitte nach einem optimistischeren Ausblick rund fünf Prozent zu.

In den USA verdoppelte Flutter den Umsatz im ersten Quartal und kam auf einen Marktanteil von 50 Prozent. Dabei profitierte der Konzern auch vom Start seiner Angebote in den Bundesstaaten Ohio und Massachusetts. Gleichwohl kostet die US-Expansion durchaus Geld, etwa für Werbung. Über die Gewinnentwicklung wird Flutter allerdings erst wieder zum Halbjahr berichten. Das Jahresziel für den US-Markt, profitabel zur arbeiten, bestätigte der Konzern allerdings schon einmal.

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Mit der Zustimmung der Aktionäre zu einem US-Listing der Aktien hatte Flutter jüngst auch hier Fortschritte gemacht. Umgesetzt werden soll dies spät im Schlussquartal, wie es am Mittwoch hieß. Analyst James Wheatcroft vom Investmenthaus Jefferies hatte erst jüngst seine positive Einschätzung des Schrittes betont. Das Unternehmen gewinne an Aufmerksamkeit, auch wegen des starken erwarteten Gewinnwachstums in den kommenden Jahren.

An der EURONEXT in Dublin verliert die Flutter-Aktie aktuell 1,53 Prozent auf 177,05 Euro.

DUBLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Postmodern Studio / Shutterstock.com, Postmodern Studio / Shutterstock.com

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