Umsatzwachstum

Hermès-Aktie steigt: Hermès profitiert von starker Nachfrage in China


Hermès-Aktie steigt: Hermès profitiert von starker Nachfrage in China

Eine starke Nachfragen vor allem in China hat dem französischen Luxuskonzern Hermès weiter steigende Umsätze beschert.

Die Erlöse kletterten im ersten Halbjahr um 22 Prozent auf fast 6,7 Milliarden Euro, wie der Konzern am Freitag in Paris mitteilte. Währungsbereinigt wäre es ein Plus von einem Viertel gewesen. Der operative Gewinn legte von 2,3 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf knapp 3 Milliarden Euro zu. Die operative Marge stieg um 2 Prozentpunkte auf 44 Prozent. Der Nettogewinn lag in den ersten sechs Monaten bei 2,2 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor waren es rund 1,6 Milliarden Euro.

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JPMorgan-Analystin Chiara Battistini attestierte dem Unternehmen einmal mehr das Übertreffen der Erwartungen bei Umsatz und Gewinn.

An der Börse wird Hermès mittlerweile mit rund 213 Milliarden Euro bewertet. Die Luxusrivalen von LVMH (416 Mrd) kommen als wertvollster Konzern der Eurozone noch auf deutlich mehr, Kering hingegen auf deutlich weniger (65 Mrd). Die Aktie von Hermès ist in den vergangenen fünf Jahren am besten gelaufen. Während das Kering-Papier nach einigen Auf und Abs mittlerweile wieder auf dem Niveau von Mitte 2018 liegt, hat LVMH sich im gleichen Zeitraum fast verdreifacht. Der Börsenwert von Hermès hat sich sogar fast vervierfacht.

Allein im zweiten Quartal stiegen die Hermès-Umsätze zu konstanten Wechselkursen um 28 Prozent und übertrafen die Erwartungen der Analysten. Hermès hebt sich damit von der Konkurrenz ab, die nach zwei starken Jahren im zweiten Quartal Rückgänge bei der Nachfrage verzeichnet hatte. Einige Branchenkenner gehen allerdings auch davon aus, dass Hermès besser höhere Preise durchsetzen kann, weil die Nachfrage die Produktion der Handtaschen konstant übersteigt. Insbesondere seltene Handtaschen-Modelle wie Birkin Bag oder Kelly Bag stoßen schon lange auf eine hohe Nachfrage.

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Die Hermès-Aktie steigt in Paris zeitweise um 3,66 Prozent auf 2.006,00 Euro. Das Papier kennt seit vielen Jahren mehr oder weniger nur den Weg nach oben. Noch im Jahr 2014 rangierte der Kurs bei um die 250 Euro.

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PARIS (dpa-AFX)

Bildquellen: Casimiro PT / Shutterstock.com

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