Unerlaubte Absprachen?

Pernod Ricard-Aktie dennoch fester: Pernod Ricard sieht sich offenbar Kartellprüfung in Indien gegenüber


Pernod Ricard-Aktie dennoch fester: Pernod Ricard sieht sich offenbar Kartellprüfung in Indien gegenüber

Pernod Ricard ist einem Agenturbericht zufolge mit Vorwürfen der indischen Kartellbehörde konfrontiert, Absprachen mit Einzelhändlern getroffen zu haben, um den Absatz seiner Whisky-Marke anzukurbeln.

Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Regierungsdokumente, die von ihr eingesehen werden konnten.

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Indische Kartellbehörden hätten im Dezember eine Razzia im Büro des französischen Spirituosenriesen im südlichen Bundesstaat Telangana durchgeführt, so Reuters. Hintergrund sei eine Beschwerde des indischen Konkurrenten Radico Khaitan aus dem Jahr 2022, in der behauptet wurde, Pernod habe von einigen Einzelhändlern verlangt, die Marke Radico nicht zu verkaufen.

Sowohl die indische Wettbewerbskommission als auch Pernod reagierten nicht auf die Anfragen von Reuters nach einer Stellungnahme. Pernod hatte Reuters nach den Durchsuchungen im Dezember mitgeteilt, dass der Konzern die indischen Gesetze einhalte und mit den Behörden kooperiere.

Die Aktie von Pernod Ricard steht am Montag an der EURONEXT in Paris zeitweise 3,18 Prozent höher bei 108,60 Euro.

Von Helena Smolak

DOW JONES

Bildquellen: Gil C / Shutterstock.com

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