USA: Schwebende Hausverkäufe steigen deutlich stärker als erwartet


WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der noch nicht ganz abgeschlossenen Hausverkäufe im Januar deutlich stärker als erwartet gestiegen. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe kletterten im Dezember gegenüber dem Vormonat um 8,3 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Freitag in Washington mitteilte. Dies ist das stärkste Plus seit Juni 2020. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 2,0 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat fielen die Hausverkäufe unbereinigt um 1,0 Prozent.

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"Der Immobilienmarkt hat dieses Jahr einen guten Start hingelegt, da die Verbraucher von sinkenden Hypothekenzinsen und stabilen Hauspreisen profitieren", sagte NAR-Chefökonom Lawrence Yun. "Neue Arbeitsplätze und Einkommenszuwächse werden die Erschwinglichkeit von Wohnraum weiter verbessern, aber ein größeres Angebot ist unerlässlich, um die gesamte potenzielle Nachfrage zu befriedigen."

Die noch nicht ganz abgeschlossenen oder schwebenden Hausverkäufe gelten als Indikator für den Häusermarkt, da sie die Lage zu einem frühen Zeitpunkt im Transaktionsprozess abbilden./la/he

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