Eni-Aktie mit Aufschlägen: Zweites Quartal überrascht positiv
Der italienische Energiekonzern Eni will noch mehr Geld in Aktienrückkaufe stecken.
Statt 2,8 sollen 2026 nun Papiere im Wert von 3,4 Milliarden Euro erworben werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Rom mit. Dies geschieht vor dem Hintergrund des ebenfalls nach oben gesetzten Ziels für die freien Barmittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft, dank gestiegener Ölpreise und entsprechend besseren Raffineriemargen für Eni. Bei den Anlegern kam das gut an.
Die Eni-Aktie legte am Mittwochvormittag 5,2 Prozent zu auf 23,16 Euro. Nach Ansicht von JPMorgan-Analyst Matthew Lofting stützen die Quartalsergebnisse den "starken Ausblick". Er verwies zudem darauf, dass Anlegern womöglich eine Sonderdividende winkt. Diese will Eni ausschütten, sofern die Raffineriemargen stark bleiben. Den Berechnungen von Lofting zufolge könnte die Summe der Sonderausschüttung rund 400 Millionen Euro betragen, womit die Dividendenrendite insgesamt bei 5,3 Prozent läge.
Die höheren Aktienrückkäufe seien die Konsequenz "exzellenter Resultate", hieß es von Eni-Chef Claudio Descalzi. Er hatte das internationale Öl- und Gasportfolio von Eni kräftig ausgebaut und in Verbindung mit höheren Rohstoffpreisen spülen genau diese Geschäfte dem Konzern momentan viel Geld in die Kasse.
So lief es im zweiten Quartal für die Italiener besser als erwartet. Der in der Energiebranche maßgeblich relevante bereinigte Gewinn wurde auf gut 2,3 Milliarden Euro mehr als verdoppelt und fiel damit stärker aus als von Analysten erwartet. Das Unternehmen erhöhte zudem seine Produktionsprognose für das laufende Jahr.
/lew/mne/mis
ROM (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Eni
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Eni
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: 360b / Shutterstock.com, Dafinchi / Shutterstock.com