Wettbewerbsverzerrung

Bedenken bestätigen sich nicht: EU-Kommission ermittelt nicht mehr gegen Meta und Google - Aktien niedriger


Bedenken bestätigen sich nicht: EU-Kommission ermittelt nicht mehr gegen Meta und Google - Aktien niedriger

Die EU-Kommission ermittelt wegen möglicher Wettbewerbsverzerrung bei Online-Werbung nicht mehr gegen den Facebook-Konzern Meta und gegen Google.

Nachdem alle einschlägigen Beweise betrachtet wurden, kam die Kommission zu dem Schluss, dass sich ihre anfänglichen Bedenken nicht bestätigten, wie die Wettbewerbshüter am Montag mitteilten. Die Untersuchung werde daher eingestellt. Nachdem die Unternehmen im März formell über die Ermittlungen informiert worden waren, hatten die Beteiligten die Möglichkeit, die Zweifel aus der Welt zu räumen. Dies ist offensichtlich gelungen.

Werbung

Google und Meta sind grundsätzlich Konkurrenten auf dem Online-Werbemarkt. Nach einer Vereinbarung aus dem Jahr 2018 nimmt aber Facebook auch an Auktionen um Anzeigenplätze auf einer Google-Plattform teil. Die Kommission hatte befürchtet, dass die Kooperation konkurrierende Technologien schwächen und vom Markt für Display-Werbung ausschließen könnte. Sogenannte Display-Werbung sind beispielsweise klassische Banner, die auf Websites eingeblendet werden, aber auch Pop-ups oder andere grafische Werbeelemente.

/ Zwischenzeitlich verliert die an der NASDAQ gelistete Meta-Aktie 3,01 Prozent auf 115,86 Dollar. Das Google-Papier gibt hingegen 0,29 Prozent auf 90,60 US-Dollar ab. mjm/DP/nas

BRÜSSEL (dpa-AFX)

Bildquellen: Denis Linine / Shutterstock.com, Justin Sullivan/Getty Images

Werbung