Windschatten-Profiteure

Starke Zahlen der Konkurrenz treiben die Aktien von Siemens und Siemens Energy nicht an


Starke Zahlen der Konkurrenz treiben die Aktien von Siemens und Siemens Energy nicht an

Ein Konkurrent hat mit einer starken Marge und einem überraschend hohen Auftragseingang überzeugt, das erzeugt aber keinen Rückenwind für Siemens und Siemens Energy.

Gute Quartalszahlen der schweizerischen ABB werde am Donnerstag am Markt verhalten aufgenommen - auch von Anlegern der Konkurrenz. Siemens-Aktien gewannen nach anfänglichen Verlusten auf XETRA letztlich 0,22 Prozent auf 270,70 Euro zu, für Siemens Energy ging es sogar um 2,26 Prozent auf 148,74 Euro nach unten.

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Die operative Marge von ABB übertraf im zweiten Quartal mit 20,2 Prozent die Konsensschätzung von 19,9 Prozent. Profitabel entwickelte sich vor allem das Segment Elektrifizierung des Industriekonzerns. Die Aufträge übertrafen mit 12,04 Milliarden Franken die Markterwartung um fast 15 Prozent.

Auf ein positives Echo stieß auch die angekündigte Übernahme des britischen Ventiltechnikexperten Rotork. "Der Deal ist sinnvoll aus Sicht von ABB, die Weltmarktführer in der Prozessautomatisierung ist", schrieb Analyst Nick Housden von der Bank RBC. Rotork sei ein "High-Quality-Asset" auf diesem Markt.

FRANKFURT/ZÜRICH (dpa-AFX Broker)

Bildquellen: Siemens Energy AG

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