Zahl der Regelinsolvenzen sinkt im Januar leicht


WIESBADEN (Dow Jones)--Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar um 3,2 Prozent gegenüber Dezember gesunken. Im Dezember hatte die Zahl um 3,1 Prozent gegenüber November zugenommen.

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"Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Verfahren erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen", erklärten die Statistiker. "Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor."

Im November haben die deutschen Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen 1.312 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das bedeutet einen Anstieg um ein Fünftel (19,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat. Bereits im Oktober war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 17,9 Prozent gestiegen.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus den im November gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Im November des Vorjahres hatten die Forderungen bei rund 0,5 Milliarden Euro gelegen.

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DJG/apo/sha

(END) Dow Jones Newswires

February 13, 2023 02:09 ET (07:09 GMT)

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