Ziele 2026 bestätigt

KRONES-Aktie legt deutlich zu: Umsatz- und Gewinnplus im zweiten Quartal


KRONES-Aktie legt deutlich zu: Umsatz- und Gewinnplus im zweiten Quartal

KRONES hat im zweiten Quartal mehr verdient und dabei von leichten Anstiegen bei Umsatz und Auftragseingang profitiert.

Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte der Hersteller von Verpackungs- und Abfüllanlagen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie, der im MDAX notiert ist.

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Im Zeitraum April bis Juni verzeichnete KRONES einen operativen Gewinn EBITDA von 143,9 Millionen Euro verglichen mit 139 Millionen im Vorjahr. Erwartet worden waren 159 Millionen Euro laut Konsensschätzung von Visible Alpha.

Die entsprechende Marge betrug 10,8 Prozent nach 10,6, hier waren 11,8 Prozent geschätzt worden.

Nach Steuern und Dritten betrug der Gewinn 70,4 Millionen Euro verglichen mit rund 70 Millionen Euro, er lag unter den erwarteten 81 Millionen.

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Der Umsatz betrug 1,34 Milliarden Euro verglichen mit 1,32 Milliarden und der Konsensschätzung von 1,34 Milliarden.

Im laufenden Jahr strebt KRONES weiter ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent bei einer verbesserten EBITDA-Marge von 10,7 bis 11,1 Prozent und einem ROCE von 19 bis 20 Prozent an. Der ROCE lag Ende Juni bei 17,7 Prozent. KRONES rechnet mit Beschleunigung des Umsatzwachstums zum Jahresende.

So reagiert die Krones-Aktie

Bei KRONES kommen die Zahlen und die Bestätigung der Prognose am Markt gut an. Die Papiere des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers legen am Mittwoch auf XETRA zeitweise um 4,57 Prozent auf 119,00 Euro zu.

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Krones stemmte sich im zweiten Quartal erfolgreich gegen ein zunehmend schwieriges Wirtschaftsumfeld. Die Investitionsbereitschaft der Kunden sei weiterhin robust, teilte das MDAX-Unternehmen mit und bestätigte deshalb die Ziele für das Gesamtjahr.

Analyst Stefan Augustin von Warburg Research hob nach den Zahlen sein Kursziel für Krones von 188 auf 191 Euro an. Damit signalisiert er für die Papiere, die in diesem Jahr mit einem Minus von mehr als 16 Prozent zu den schwächsten Werten im MDAX zählen, weiter viel Spielraum nach oben.

DOW JONES / (dpa-AFX Broker)

Bildquellen: Krones AG

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