Nordea mit Vermögensverwaltung als Gewinnmotor: Bank überzeugt im zweiten Quartal - Aktie stabil
Die skandinavische Bank Nordea hat im zweiten Quartal auch dank guter Geschäfte in der Vermögensverwaltung von steigenden Provisionseinnahmen profitiert.
So konnte sie den erneut leicht gesunkenen Zinsüberschuss ausgleichen. Der operative Gewinn lag mit etwas mehr als 1,6 Milliarden Euro wie von Experten erwartet leicht über dem Wert aus dem Vorjahresquartal. Bei den Erträgen verzeichnet die im EuroStoxx 50 notierte Bank einen Anstieg um vier Prozent auf rund drei Milliarden Euro, wie sie am Donnerstag mitteilte.
Dieser Anstieg wurde größtenteils von höheren Kosten und der Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle aufgezehrt. Die Zahlen lagen im Großen und Ganzen im Rahmen der Erwartungen der von Bloomberg befragten Analysten. Konzernchef Frank Vang-Jensen bestätigte zudem seine Ziele für das laufende Jahr. Nordea Bank ist eine der führenden Banken in Nordeuropa. Sie entstand durch die Fusion mehrerer Geldhäuser aus Dänemark, Finnland und Schweden.
Nordea-Aktie bewegt sich weiter seitwärts
Die Nordea-Aktie verliert an der Börse in Helsinki zeitweise 0,05 Prozent auf 16,88 Euro.
Die Zahlen zum zweiten Quartal waren damit allerdings noch nicht in der Lage, den Wert auf neue Hochs zu treiben. Stattdessen bewegte sich der Titel in etwa weiterhin seitwärts.
Die Analysten von Barclays hatten an den Zahlen zwar nichts auszusetzen, fanden aber auch keine großen Neuigkeiten. Zudem habe es keine weiteren Informationen zu dem laufenden Aktienrückkaufprogramm gegeben, was enttäuschend sei. Derzeit gebe es aussichtsreichere Titel unter den europäischen Banken.
HELSINKI (dpa-AFX)
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