Zivilprozess wegen Vergewaltigungsvorwurf startet ohne Trump
NEW YORK (dpa-AFX) - Ein Zivilprozess wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs gegen Donald Trump hat ohne Beisein des früheren US-Präsidenten begonnen. Ein Sprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur nach dem offiziell angesetzten Beginn des Verfahrens am Dienstag, dass Trump sich nicht im Gerichtsgebäude in New York aufhalte.
Die US-Autorin Jean Carroll wirft dem Republikaner vor, er habe sie Mitte der 1990er Jahre in einem New Yorker Kaufhaus vergewaltigt. Trump weist die Anschuldigung zurück. Zunächst sollen bei dem Verfahren in Manhattan die zwölf Geschworenen ausgewählt werden.
Es wird erwartet, dass der Prozess eine Woche lang dauern könnte. Carroll verlangt Entschädigung von Trump. Sie hatte den Vergewaltigungsvorwurf 2019 in einem Buchauszug öffentlich gemacht. Trump reagierte unter anderem mit den Worten, Carroll sei nicht sein Typ. Er warf ihr auch vor, nur ihr Buch verkaufen zu wollen.
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