Zulassung erhalten

Merck-Aktie schwächelt trotz EU-Zulassungserweiterung für Erbitux


Merck-Aktie schwächelt trotz EU-Zulassungserweiterung für Erbitux

Der Darmstädter Pharmakonzern Merck hat in der Europäischen Union eine Zulassungserweiterung für seinen Blockbuster Erbitux erhalten.

Wie der DAX-Konzern mitteilte, ließ die Europäische Kommission Erbitux in Kombination mit Encorafenib und dem Chemotherapie-Schema FOLFOX zur Erstlinienbehandlung von Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC) mit BRAF-V600E-Mutation zu. Die Zulassung stützt sich laut Merck auf die Ergebnisse der Phase-3-Zulassungsstudie "Breakwater", die für die Kombination Cetuximab-Encorafenib-FOLFOX statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserungen beim progressionsfreien Überleben und Gesamtüberleben gegenüber Standard-Chemotherapie mit oder ohne Bevacizumab gezeigt hat.

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"Der Tumortyp mCRC mit BRAF-V600E-Mutation geht mit einer ungünstigen Prognose einher und es mangelt an wirksamen Behandlungsoptionen", sagte Matthias Wernicke, Leiter Global Therapeutic Area Specialty Care im Unternehmensbereich Healthcare von Merck. "Die Zulassung von Erbitux in Kombination mit Encorafenib und FOLFOX bei mCRC mit BRAF-V600E-Mutation ist ein Wendepunkt für die Betroffenen, denen nun im Erstlinien-Setting erstmals eine zielgerichtete Behandlungsoption zur Verfügung steht."

Die Merck-Aktie notiert im XETRA-Handel am Dienstag zeitweise 0,61 Prozent tiefer bei 139,00 Euro.

DJG/brb/mgo

Dow Jones Newswires

Bildquellen: Merck KGaA, Merck KGaA

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