Zusammenschluss voraus?

UniCredit-Übernahme wirft Schatten voraus: S&P kappt Ausblick für Commerzbank - Aktie tiefer


UniCredit-Übernahme wirft Schatten voraus: S&P kappt Ausblick für Commerzbank - Aktie tiefer

S&P hat den Ausblick für die Bonität der Commerzbank von positiv auf stabil gesenkt, das Rating jedoch bestätigt.

Die Ratingagentur S&P hat ihren Ausblick für die Bonität der Commerzbank von zuvor positiv auf stabil gesenkt. Den Ausblick für die italienische Bank Unicredit bestätigte sie mit positiv. Die Unicredit hat sich im Zuge ihres Übernahmeangebotes für die Frankfurter Bank zwar nur knapp die Hälfte der Anteile gesichert. Die Ratinganalysten gehen aber davon aus, dass die Commerzbank in den italienischen Bankkonzern integriert wird.

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"Der stabile Ausblick für die Commerzbank spiegelt unsere Erwartung wider, dass die Bank unter dem wahrscheinlichen Szenario einer Mehrheitsbeteiligung und -kontrolle durch die UniCredit SpA in den nächsten zwei Jahren ihre solide Bonität beibehalten wird", teilte S&P Global Ratings mit. Das Langfristrating der Commerzbank wurde mit A und das Kurzfristrating mit A-1 bestätigt.

Die Ratings der Unicredit liegen mit A- bzw. A-2 aktuell eine Stufe unter jenen der Commerzbank. Sie könnten nach einer Einbindung der Commerzbank-Geschäfte in den Konzern jedoch erhöht werden und um zwei Stufen über dem Länderrating Italiens liegen, schreiben die Ratinganalysten.

Auf XETRA verliert die Commerzbank-Aktie zeitweise 0,37 Prozent auf 37,89 Euro.

DOW JONES

Bildquellen: Commerzbank AG, Frank Gaertner / Shutterstock.com

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