EZB: APP-Anleihebestände sinken im Juli um 31,310 Mrd Euro


Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Abbau der von der Europäischen Zentralbank (EZB) unter dem APP-Programm erworbenen Anleihebestände hat sich im Juli wie erwartet beschleunigt. Wegen des Verzichts auf eine Wiederanlage von Tilgungsbeträgen fällig gewordener Anleihen sanken die Bestände nach EZB-Angaben um 31,310 (Juni: -15,029) Milliarden Euro. Die APP-Bestände an öffentlichen Anleihen verringerten sich um 26,424 (-10,469) Milliarden Euro und die an Unternehmensanleihen um 3,158 (-1,896) Milliarden Euro. Die Bestände an Covered Bonds sanken um 1,170 (-2,284) Milliarden), während die ABS-Bestände um 0,558 (-0,381) Milliarden Euro zurückgingen.

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Die Anteile der Staatsanleihen der einzelnen Euro-Länder an den unter diesem Programm erworbenen Papieren bewegten sich im Juli nur marginal. Wie aus EZB-Daten hervorgeht, stieg der Staatsanleiheanteil Deutschlands auf 26,8 (26,6) Prozent. Frankreichs Anteil stieg auf 21,7 (21,6) Prozent und Italiens Anteil stagnierte bei 18,2 Prozent. Spaniens Anteil sank auf 13,0 (13,1) Prozent. Die Anteile am eingezahlten EZB-Kapital, an denen sich die Staatsanleihekäufe orientieren, betragen 26,1 Prozent, 20,2 Prozent, 16,9 Prozent und 11,8 Prozent.

Es sind nicht genügend Staatsanleihen von allen Euro-Ländern vorhanden, was durch höhere Käufe in den großen Mitgliedstaaten ausgeglichen wurde. Außerdem werden im Rahmen des APP keine griechischen Staatsanleihen erworben. Zudem kauften die Zentralbanken Anleihen supranationaler Organisation in schwankenden Mengen. Ihr Anteil am Bestand öffentlicher Anleihen stieg auf 11,1 (10,5) Prozent.

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DJG/apo/sha

(END) Dow Jones Newswires

August 08, 2023 09:18 ET (13:18 GMT)