EZB: Verteilung der APP-Staatsanleihebestände im Februar unverändert


Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Anteile der Staatsanleihen der einzelnen Euro-Länder an den unter dem APP-Programm von der Europäischen Zentralbank (EZB) erworbenen Papieren haben sich im Februar erneut kaum verändert. Laut Mitteilung der EZB nahm der Staatsanleiheanteil Deutschlands auf 27,1 (Januar: 27,2) Prozent ab und Frankreichs auf 21,8 (21,9) Prozent. Italiens Anteil stieg auf 18,1 (18,0) Prozent und Spaniens auf 12,8 (12,7) Prozent. Die Anteile am eingezahlten EZB-Kapital, an denen sich die Staatsanleihekäufe orientieren, betragen 26,1 Prozent, 20,2 Prozent, 16,9 Prozent und 11,8 Prozent.

Werbung

Es sind nicht genügend Staatsanleihen von allen Euro-Ländern vorhanden, was durch höhere Käufe in den großen Mitgliedstaaten ausgeglichen wurde. Außerdem werden im Rahmen des APP keine griechischen Staatsanleihen erworben. Zudem kauften die Zentralbanken Anleihen supranationaler Organisation in schwankenden Mengen. Ihr Anteil am Bestand öffentlicher Anleihen betrug 10,5 (10,4) Prozent.

Die APP-Bestände insgesamt verringerten sich um 1,001 (-0,741) Milliarden Euro und die PEPP-Bestände um 0,019 (-0,226) Milliarden Euro, was das Ergebnis von Inkongruenzen bei Fälligkeiten und Wiederanlage war. Der Bilanzabbau konzentrierte sich auf ABS (-0,638) und Covered Bonds (-0,592) Milliarden Euro.

Die EZB wollte die APP-Anleihebestände bis Ende Februar prinzipiell unverändert halten und sie dann bis Ende Juni um monatlich 15 Milliarden Euro verringern. Erste Zahlen dazu wird die EZB mit dem Anfang April anstehenden März-Bericht veröffentlichen.

Werbung

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/smh

(END) Dow Jones Newswires

March 07, 2023 09:14 ET (14:14 GMT)