Länderanteile an APP-Staatsanleihebeständen im September unverändert


Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Anteile der Staatsanleihen einzelner Euro-Länder an den im Rahmen des APP-Programms erworbenen Papieren sind im September weitgehend unverändert geblieben. Nach Mitteilung der Europäischen Zentralbank (EZB) lag der Anteil deutscher Bundesanleihen an den Staatsanleihebeständen per Ende September bei 27,0 (August: 27,1) Prozent, Frankreichs bei 21,9 (21,7) Prozent, Italiens bei 18,0 (18,2) Prozent und Spaniens bei 13,0 (12,9) Prozent. Die Anteile am eingezahlten EZB-Kapital, an denen sich die Staatsanleihekäufe orientieren, betragen 26,4 Prozent, 20,4 Prozent, 17,0 Prozent und 12,0 Prozent.

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Es sind nicht genügend Staatsanleihen von allen Euro-Ländern vorhanden, was durch höhere Käufe in den großen Mitgliedstaaten ausgeglichen wurde. Außerdem werden keine griechischen Staatsanleihen erworben. Zudem kauften die Zentralbanken Anleihen supranationaler Organisation in schwankenden Mengen. Ihr Anteil am Bestand öffentlicher Anleihen betrug (10,5 Prozent.

Die APP-Bestände insgesamt verringerten sich um 1,838 (-0,655) Milliarden Euro und die PEPP-Bestände um 1,505 (-2,813) Milliarden Euro, was das Ergebnis von Inkongruenzen bei Fälligkeiten und Wiederanlage war. Die EZB will die Staatsanleihebestände prinzipiell unverändert halten.

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DJG/hab/raz

(END) Dow Jones Newswires

October 05, 2022 09:23 ET (13:23 GMT)