Kündigungs-NFT

Ehemaliger MasterCard-Mitarbeiter verkauft seine Kündigung als NFT


Ehemaliger MasterCard-Mitarbeiter verkauft seine Kündigung als NFT

MasterCard-Mitarbeiter Satvik Sethi kündigte seine Arbeitsstelle in einer innovativen Abteilung - sein Kündigungsschreiben verkauft er als NFT.

• Ein NFT kostet 0,023 ETH
• Bisher wurden 169 NFTs verkauft
• Unzufriedenheit mit dem Arbeitgeber veranlasste Sethi zur Kündigung

Kündigungsschreiben zum Verkauf

Anfang Februar entschied sich Satvik Sethi dazu, seinen Arbeitsvertrag mit MasterCard zu kündigen. Neben einer ausführlichen Erklärung auf Twitter veröffentlichte er auch sein Kündigungsschreiben - jedoch nicht nur etwa als Foto oder PDF-Datei, sondern als NFT. Auf der Online-Plattform Manifold war die Kündigung bis zum 15.02.2023 für 0,023 Ether erhältlich - damals etwa 36 Euro. Insgesamt konnte Sethi 169 NFTs verkaufen, damit beläuft sich der Umsatz mit dem Kündigungs-NFT auf insgesamt fast 3,9 ETH, Ende Februar 2023 macht dies über 6.000 Euro.

Unzufriedenheit mit Arbeitgeber

Als Grund für seine Kündigung nennt der seit 2019 bei MasterCard beschäftigte Sethi gleich mehrere Gründe: Zwar sei er mit seiner Tätigkeit in der NFT-Abteilung von MasterCard zufrieden gewesen und er schätzt, dass hierdurch seine Leidenschaft für Blockchain-Technologie gefördert wurde. Er bemängelt jedoch, dass nach seiner Versetzung von New York City nach London sein Gehalt um 40 Prozent gekürzt wurde und er sich trotz Unterstützung der Firma in Visa-Angelegenheiten allein darin fand, in London eine Wohnung zu suchen, was letztlich darin mündete, dass er ein Jahr nur in über Airbnb vermittelten Unterkünften wohnte, die er nur bezahlen konnte, indem er eine Nebentätigkeit aufnahm. Auch wurde Sethis Angaben zufolge in gleich mehreren Monaten sein Gehalt erst ausgezahlt, nachdem er sich bei Vorgesetzten beschwerte.

Zukunft in Web3-Branche

Doch Sethi hat bereits neue Projekte im Blick: Laut seinem Bericht auf Twitter wird er sich auf die von ihm mitbegründete Social-Media-Plattform joincircle konzentrieren. Das noch im Entwicklungsstadium befindliche Netzwerk sieht sich als Vorreiter eines sozialen Netzwerks, das auf Blockchain fußt. Joincircle strebt an, das ultimative soziale Netzwerk zu werden. Erreicht werden soll dies durch eine benutzerfreundliche und intuitive Aufbereitung des Web3-Konzepts.

Unter Web3 versteht man das dezentralisierte, auf Blockchains aufgebaute Internet, unabhängig von großen Technologiekonzernen oder Regierungen. Es versteht sich als die nächste Revolution des Internets, auch Kryptowährungen und NFTs sind Teil des Web3-Kosmos.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Lucas Agr / Shutterstock.com

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