Warum der Euro zum US-Dollar steigt - Yen legt zu
Der Kurs des Euro ist am Donnerstag etwas gestiegen.
Der Euro findet weiterhin keine klare Richtung. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1540 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas niedriger notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Mittwoch: 1,1545) Dollar fest.
Die Kursausschläge hielten sich in Grenzen. Konjunkturdaten aus den USA belasteten den Dollar ein wenig. So haben die Erzeugerpreise im Juli zum Vormonat stagniert. Volkswirte hatten einen Anstieg erwartet. Die Erzeugerpreise wirken sich auch auf die Inflation insgesamt aus. Unterdessen fielen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung höher als erwartet aus. Beide Daten sprechen tendenziell gegen eine Leitzinsanhebung durch die US-Notenbank Fed auf ihrer nächsten Sitzung Mitte September.
Kursgewinne gab es hingegen beim japanischen Yen, der zu den meisten wichtigen Währungen zugelegte. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, dass Japans Regierung unter Premierministerin Sanae Takaichi eine baldige Zinserhöhung durch die Bank of Japan befürwortet. Der Zinsschritt dürfte voraussichtlich im September oder Oktober erfolgen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85490 (0,85358) britische Pfund, 183,77 (183,67) japanische Yen und 0,9373 (0,9366) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.371 Dollar. Das waren rund 37 Dollar weniger als am Vortag.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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