Abzocke

Amazon-Prime: Phishing-Mails von Betrügern ziehen Kunden das Geld aus der Tasche


Amazon-Prime: Phishing-Mails von Betrügern ziehen Kunden das Geld aus der Tasche

Betrüger finden immer wieder neue Wege, um an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Bei einer neuen Masche verleiten Phishing-Mails im Namen von Amazon Kunden von Prime dazu, ihre Bankdaten preiszugeben.

Angebliche Zahlungsprobleme

Die Verbraucherzentrale warnt vor Phishing-Mails, "die auf die Kundschaft von Amazon Prime abzielen". Der Betreff der Mail weist auf vermeintliche Zahlungsprobleme bei der Prime-Mitgliedschaft hin. Da der monatliche Betrag nicht abbuchbar sei, werde mit dem Ende der Mitgliedschaft gedroht, sofern die Zahlungsprobleme nicht behoben würden. Über einen Link sei es jedoch möglich, die Mitgliedschaft aufrechtzuerhalten. Notwendig sei hierfür jedoch eine neue Buchung. Der Link führt jedoch nicht auf die offizielle Amazon-Website, weshalb die Verbraucherzentrale davon abrät, diesen anzuklicken: "Wir raten Ihnen daher diese Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben."

Werbung

Warnsignale: So kann die betrügerische Mail erkannt werden

Auffällig sei die Verwendung des britischen Logos statt der deutschen Version, so die Verbraucherzentrale. Auch werde der Kunde nicht direkt angesprochen, vielmehr würden die Betrüger auf eine "unpersönliche Anrede und Verabschiedung" zurückgreifen. Am Ende der Mail sei der Satz "Une question?" zu finden, welcher sprachlich nicht zum restlichen Inhalt der Mail passe.

Im Zweifel Kundendienst befragen

Ist man sich doch unsicher, ob eine Mail vom Unternehmen - in diesem Fall Amazon - stammt, besteht auch stets die Möglichkeit, den Kundendienst zu befragen. Dieser kann Auskunft über mögliche Zahlungsschwierigkeiten oder sonstige Probleme geben.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Hadrian / Shutterstock.com, Antonio Guillem / Shutterstock.com

Werbung