Club-Bewertungen

Kostenlose Artikel bei Amazon bewerten: So funktioniert Amazon Vine für spezielle Kunden


Kostenlose Artikel bei Amazon bewerten: So funktioniert Amazon Vine für spezielle Kunden

Besonderen Kunden schickt Amazon regelmäßig kostenlos Produkte zu, damit diese getestet und ehrlich bewertet werden. Nach dem Test kann man die Produkte in der Regel behalten - doch nicht jeder kommt in das Programm.

"Amazon Vine ist ein Programm, das nur auf Einladung verfügbar ist und die aufschlussreichsten Rezensenten im Amazon-Shop als Vine Voices auswählt" - mit diesen Worten beschreibt der Versandhändler auf seiner Website das Programm, mit dem die Qualität der bei vielen so beliebten Bewertungen gesichert werden soll.

Werbung

Vine-Mitglieder bewerten Produkte kostenlos

Das ist so wichtig, weil immerhin 80 Prozent der Amazon-Kunden die Produktrezensionen als wichtig einstufen - dies berichtet Techbook mit Verweis auf die Verbraucherzentrale NRW. Mit Amazon Vine möchte Amazon eigenen Angaben auf der Website zufolge "ehrliche und unvoreingenommene" Meinungen zu Wort kommen lassen. Die Rezensionen der Vine-Mitglieder werden als "Vine Kundenrezension eines kostenlosen Produkts" gekennzeichnet und sollen den potenziellen Käufern als Anhaltspunkt dienen.

Bezahlt werden die Vine-Mitglieder für ihre Arbeit nicht - und das, obwohl sie Erfahrungsberichten zufolge teilweise mehrere Stunden pro Woche für die Bewertung von Produkten aufwenden. Dafür können sie die Waren, die sie bewerten, selbst auswählen und erhalten diese kostenlos. Wie Techbook berichtet, müssen die Rezensenten die Produkte mindestens sechs Monate aufbewahren. Es könne vorkommen, dass Amazon die Produkte in dieser Zeit wieder zurückverlangt, dies sei jedoch nicht die Regel. Stattdessen könne man die Produkte in der Regel auch nach dem Test selbst nutzen. Natürlich erhalten die Rezensenten nur Produkte von Herstellern, die sich aktiv für eine Teilnahme an dem Programm entscheiden.

Vine-Mitgliedschaft nur auf Einladung

Anders als die Hersteller können die Vine-Rezensenten nicht selbst aktiv Mitglied des Programms werden - sie werden von Amazon ausgewählt. Nach welchem System genau bei der Auswahl vorgegangen wird, gibt Amazon nicht preis. Techbook zufolge soll aber offenbar der Rezensentenrang eine große Rolle spielen, es wird also darauf geachtet, wie viele Rezensionen ein Kunde bereits erfolgreich geschrieben hat und wie viele andere Nutzer diese Rezensionen als hilfreich markiert haben. Auch die Art der bisher rezensierten Produkte scheint wichtig zu sein - besteht also beispielsweise ein großer Bedarf an Tech-Rezensionen, werden wohl eher Rezensenten neu aufgenommen, die bereits in der Vergangenheit in diesem Themenbereich rezensiert haben.

Werbung

Allerdings werden bei den Produktvorschlägen nicht immer die Interessen der Rezensenten berücksichtigt, erzählt ein Vine-Rezensent gegenüber Techbook. Einmal habe er Babynahrung vorgeschlagen bekommen, obwohl er selbst gar nicht Vater sei. Zur weiteren Funktionsweise des Vine-Programms erzählt ein anderer Rezensent: "Man hat eine Liste, aus der man sich etwas aussuchen kann, aber nicht muss. Ich darf maximal fünf nicht-rezensierte Artikel gleichzeitig haben, bevor ich neue bestellen kann."

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Sundry Photography / Shutterstock.com

Werbung

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.