Corona-Schnelltest

So soll ein Corona-Test via Smartphone funktionieren


So soll ein Corona-Test via Smartphone funktionieren

Ein kanadisches Unternehmen hat laut eigenen Angaben einen Test entwickelt, durch den sich Nutzer nur mit ihrem Smartphone auf Corona testen lassen können. Kann sich also bald jeder von zu Hause aus selbst testen?

Am Impfstoff von BioNTech und Pfizer hängen große Hoffnungen, die Corona-Pandemie im Laufe diesen Jahres zu stoppen und wieder zu einem normalen Leben zurückzukehren. Und doch wird es noch ein paar Monate dauern, bis ein Großteil der Bevölkerung mit dem Impfstoff versorgt ist. Das kanadische Unternehmen Two-Photon Research hat jetzt allerdings einen neuen Corona-Test vorgestellt, der nur mit Hilfe eines Smartphones funktionieren soll. Er könnte eine große Hilfe zur Eindämmung der Pandemie sein.

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Mit dem Smartphone Corona-Infektion prüfen

Bislang muss ein Großteil der Corona-Tests noch in den dafür vorgesehenen Laboren ausgewertet werden. Das kanadische Unternehmen Two-Photon Research soll laut eigenen Angaben ein Testkit entwickelt haben, das in wenigen Sekunden ein Testergebnis liefert. Außerdem soll sich die Genauigkeit der Ergebnisse nicht von anderen Testverfahren unterscheiden.

Neben einem Smartphone sollen Nutzer lediglich eine Box benötigen, die beliebig oft verwendet werden kann. Das würde die Kosten für einen Corona-Test deutlich senken.

So soll der Corona-Test am Smartphone funktionieren

Gelingen soll das mit der vom Unternehmen patentierten Aptamer-Molecular-Photonic-Beacon-Technologie (AMPB). Mit dieser sollen Tester herausfinden können, ob in einer abgegebenen Speichelprobe das sogenannte S1-Protein des Sars-CoV-2 enthalten ist. Ist das der Fall, würde sich dieses S1-Protein an die AMPB-Technologie binden und auf einen LED-Blitz des Smartphones reagieren.

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Dieses Licht wird von CMOS-Sensoren, die im Smartphone verbaut sind, erfasst. Wer nach seinem Test ein grünes Licht erhält, ist nicht mit dem Corona-Virus infiziert. Wer hingegen eine rote Rückmeldung erhält, ist positiv getestet.

Laut Angaben von Two-Photon Research ist dieses Toolkit noch in der Testphase. Wann und ob es auf den Markt kommt ist derzeit noch unklar. Ein wichtiger Punkt dürfte dabei sein, ob dieses Testverfahren auch bei einer geringen Virenbelastung ein zuverlässiger Nachweis dafür ist, dass eine Person tatsächlich nicht mit dem Corona-Virus infiziert ist.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: SamaraHeisz5 / Shutterstock.com

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