Erhörte Kritik

Samsung macht hauseigene Apps werbefrei


Samsung macht hauseigene Apps werbefrei

Einige Zeit lang wurde auf eigenen Apps von Samsung Werbung geschaltet. Nachdem sich jedoch sowohl Kunden als auch Mitarbeiter kritisch zeigten, wird die unbeliebte Werbung nun entfernt.

Werbung in den eigenen Apps

Asiatische Smartphone-Hersteller wie Xiaomi und Samsung hatten zuletzt verstärkt die Möglichkeit genutzt, um Werbung auf eigenen Apps zu schalten, um auf diesem Weg eine zusätzlich Einkommensquelle zu generieren. Doch die Praxis war insbesondere bei den Konzernkunden alles andere als beliebt.

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Nach und nach werden die Werbeanzeigen aus den Apps entfernt

Nun können sich Besitzer von Galaxy-Geräten darauf freuen, dass die unbeliebten Werbeanzeigen nach und nach aus den Systemapps verschwinden werden. Ein Mitarbeiter soll während eines Meetings gefragt haben, warum auf den vorinstallierten Apps Werbung geschaltet werde, wie pcwelt berichtet. Daraufhin habe sich der Samsung-Chef einsichtig gezeigt und verkündet, dass die Kritik der Nutzer und Mitarbeiter erhört und die Werbung aus den Apps entfernt werde. Mittlerweile sind die Wetter-App, sowie Samsung Pay und Samsung Health zumindest in Südkorea wieder frei von Werbung, wie ComputerBild berichtet. Wann das Unternehmen Werbefreiheit auf allen Geräten und damit auch in Deutschland umsetzt, ist noch nicht klar. "Am Ende ist die Kritik auf Kunden- und Mitarbeiterseite offenbar wichtiger als weiterer Profit. Das ist immerhin ein gutes Zeichen", so ComputerBild.

Samsung muss der Konkurrenz Einhalt gebieten

Das Unternehmen ist pcwelt zufolge auf Kritik durch Mitarbeiter angewiesen, um sich weiterentwickeln zu können und erfolgreich zu sein. Vor allem da die Konkurrenz in letzter Zeit mehr an Bedeutung gewonnen hat. Der Smartphone-Hersteller Xiaomi beansprucht, ebenso wie Samsung, den Markt von günstigeren bis mittelpreisigen Smartphones für sich. In diesem Jahr ist es Xiaomi sogar zum ersten Mal gelungen, den Tech-Riesen Samsung vom Thron des Marktführers zu stoßen.

E. Schmal/Redaktion finanzen.net

Bildquellen: 360b / Shutterstock.com

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