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Apple-Support warnt: Warum die Webcam des MacBooks nicht abgeklebt werden sollte


Apple-Support warnt: Warum die Webcam des MacBooks nicht abgeklebt werden sollte

Es ist mittlerweile weit verbreitet, die Webcam an Laptops abzukleben - so auch am MacBook. Der Apple-Support warnt aber ausdrücklich davor: Die falsche Abdeckung kann richtig teuer werden.

Medienberichten und einem auf Facebook geteilten Selfie Mark Zuckerbergs zufolge deckt selbst er seine Laptopkamera ab - ebenso wie viele weitere Stars. Dies gibt nicht nur ein Gefühl von Sicherheit vor Hackern, die heimlich mit der Laptopkamera Fotos oder Videos machen wollen, sondern bewahrt tatsächlich vor unbemerkten Videoaufnahmen. Solche Hacker kommen beispielsweise über Phishing-Mails und vermeintliche Downloadlinks in die Geräte ihrer Angriffsziele. Um selbst im Falle eines Hacks vor den Blicken geschützt zu sein, kleben viele Menschen - laut eines Berichts des "Stern" offenbar rund ein Viertel der Deutschen - ihre Kamera ab.

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Apple-Support warnt seine Kunden vor dem Abkleben der Kamera

Der Apple-Support rät seinen Kunden jedoch, die Kamera des MacBooks nicht abzukleben - und zwar nicht vorrangig, weil nach einem erfolgreichen Hack eines Macs durch die John Hopkins University die Sicherheitsmaßnahmen verschärft wurden.

Ist die Abdeckung nämlich ungeeignet, kann sie das MacBook in vielerlei Hinsicht nachhaltig beschädigen: Zu dicke Abdeckungen stören die feine Justierung des Abstands zwischen den zwei Gerätehälften im zugeklappten Zustand, was zu einer Beschädigung des Displays führen kann - im schlimmsten Fall kann dieses brechen. "Der Abstand zwischen dem Display und der Tastatur ist auf sehr geringe Toleranz ausgelegt", heißt es beim Support. Einen solchen Schaden zu reparieren ist dann, falls überhaupt möglich, eine sehr teure Angelegenheit. Bleiben Kleberückstände an der Kamera hängen, können auch die eingebauten Sensoren beschädigt werden, was etwa zu einem dauerhaften Defekt der automatischen Helligkeitseinstellung des Displays führen kann.

Worauf muss bei der Abdeckung geachtet werden?

Apple verspricht seinen Kunden, dass das Hacken der Kamera eines MacBooks mittlerweile unmöglich sei, ohne die grüne LED, die sich wie die Kamera bei den meisten Geräten am oberen Bildschirmrand befindet, zu aktivieren. Man sieht also theoretisch immer, ob die Kamera eingeschaltet ist oder nicht.

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Für den Fall, dass man die Kamera dennoch unbedingt abdecken möchte oder dies beispielsweise im Büro vorgeschrieben bekommt, gibt der Apple-Support drei Tipps.

• 1. Tipp: Eine Abdeckung soll nicht dicker als einen Millimeter sein - also nicht dicker als ein normales Blatt Papier.
• 2. Tipp: Es sollte unbedingt eine Abdeckung gewählt werden, die keine Kleberückstände an der Kamera hinterlässt (also beispielsweise kein Panzertape oder ähnliches).
• 3. Tipp: Falls möglich, sollte die Abdeckung beim Schließen des MacBooks abgenommen werden.

Übrigens: Kontrollieren, ob die Kamera gehackt wurde, ist nicht immer ganz einfach. Die grüne LED ist jedoch ein guter erster Anhaltspunkt. Außerdem kann es hilfreich sein, zwei Apps nacheinander neu zu öffnen und zu schließen und schließlich zu testen, ob diese Apps aktuell Zugriff auf die Kamera haben. Haben sie keinen Zugriff und diesen in den Einstellungen auch nicht verwehrt, nutzt eine andere App gerade die Kamera. Dies könnte dann auf einen Hackerangriff hinweisen. Natürlich sind dies nicht alle Kontrollmethoden und keine Garantie dafür, dass ein Computer nicht gehackt wurde.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: nui7711 / Shutterstock.com

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