Müllgebühren

Nachhaltigkeit im Alltag: Wie Mülltrennung die Haushaltskasse entlastet


Nachhaltigkeit im Alltag: Wie Mülltrennung die Haushaltskasse entlastet

In einer Zeit, in der Umweltschutz und Nachhaltigkeit immer wichtiger werden, spielt auch die richtige Mülltrennung eine entscheidende Rolle. Dabei kann die korrekte Mülltrennung nicht nur gut für die Umwelt sein, sondern auch den Geldbeutel schonen.

Ressourcen und Geldbeutel schonen

Das Müllentsorgungssystem in Deutschland ist gut organisiert und viele Bürger sind bereits im Recycling erfahren. Dennoch gibt es noch viel Potenzial zur Verbesserung. Eine Auswertung von der Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig zeigt, dass in den Restmülltonnen der Frankfurter Haushalte immer noch über 40 Prozent Bioabfälle und mehr als zehn Prozent Papier landen, wie die Frankfurter Rundschau berichtet. Eine optimale Trennung könnte die Restmüllmenge dabei erheblich reduzieren und ermöglichen, ressourcenschonend wiederzuverwerten.

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Teurer Restmüll

Mit konsequenter Mülltrennung lassen sich auch Kosten sparen, da eine kleinere Restmüllmenge zu einer geringeren Gebühr führt. Die Müllgebühren werden je nach Gemeinde und Entsorgungsbetrieb unterschiedlich erhoben. In der Regel fallen die Gebühren für den Restmüll dabei am höchsten aus. Papier- und Biotonne sind bereits enthalten, während Verpackungsmüll und Glas über einen Aufschlag beim Kauf finanziert werden. Die Höhe der Gebühren hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Größe des Restmüllbehälters und die Häufigkeit der Leerungen.

Restmülltonne verkleinern oder teilen

Um Geld zu sparen, lohnt es sich zunächst, die Müllgebühren der eigenen Gemeinde zu überprüfen und sich über die jeweiligen Regelungen zu informieren. Einige Gemeinden erfassen die Entleerungen automatisch und berechnen die Gebühren entsprechend. Hier kann bereits durch eine bewusste Müllvermeidung und eine gezielte Nutzung der Mülltonnen Geld gespart werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Größe der Restmülltonne an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. Ist die Tonne regelmäßig nicht vollständig gefüllt, kann ein Wechsel zu einer kleineren Größe eine sinnvolle Option sein. Auch das Teilen der Mülltonnen mit Nachbarn kann eine finanzielle Entlastung bringen.

Nico Lorenz, Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Romolo Tavani / Shutterstock, PeachShutterStock / Shutterstock.com

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