Expansion: In diesem Land hat Lidl große Pläne
Der Supermarkt Lidl hat sich Deutschland bereits eine beachtliche Präsenz aufgebaut. Nun will der Lebensmittelhändler seine Präsenz auch noch in einem weiteren europäischen Land verstärken.
Lidls Expansion setzt sich fort
Der Discounter Lidl will hoch hinaus. Nachdem die Schwarz-Gruppe in Deutschland die Marke zu einem der bekanntesten Supermärkte machte, soll der Erfolg auch auf andere Länder übertragen werden. Schon jetzt gibt es insgesamt 10.500 Filialen in 30 Ländern. Doch in eines dieser Länder will der Einzelhändler massiver expandieren. So gab das Unternehmen bekannt, mehr als 40 neue Filialen in und um London eröffnen zu wollen. Die Erfolgsgeschichte Lidls in Großbritannien reicht jedoch schon etwas weiter zurück. 1994 öffnete die erste Lidl-Filiale auf der Insel ihre Türen. Mittlerweile ist die Zahl auf 760 Standorte angewachsen. Über 22.000 Mitarbeiter sind in den Filialen und 13 Verteilungszentren tätig.
Mehr Filialen in und um London geplant
Nun soll die Präsenz also in London ausgebaut werden Das soll dem Lebensmittelunternehmen dabei helfen, sich endgültig gegen die größten Konkurrenten Tesco, Asda und Sainsbury‘s durchzusetzen. Und dafür ist der Einzelhändler bereit, tief in die Tasche zu greifen. So gab der Lidl Großbritannien-Chef Christian Härtnagel gegenüber AFP bekannt, sein Unternehmen investiere derzeit 500 Millionen Britische Pfund in den Bau der neuen Filialen in und um die britische Hauptstadt. Darüber hinaus solle ein neues Hauptquartier in der Nähe Londons entstehen, das 800 Arbeitsplätze schaffen soll.
Lidl ist Tesco & Co. auf den Fersen
Bisher hält Lidl in Großbritannien einen Marktanteil von 5,8 Prozent. Mit acht Prozent darüber ist ein weiterer deutscher Supermarktexport anzutreffen: Aldi. Bis zum Marktführer Tesco ist es allerdings noch ein weiter Weg. Der Einzelhändler hält satte 27,3 Prozent am Markt, laut Angaben von Statista. Dennoch zeigen die Daten auch, dass der Anteil von Lidls größten Konkurrenten stagniert beziehungsweise sogar leicht rückläufig ist, während der deutsche Exportschlager jedes Jahr etwas mehr zulegen kann. Nun bleibt abzuwarten, wie die Investitionen in das britische Supermarktnetz die Marktverteilung in Zukunft verändern wird.
Redaktion finanzen.net
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