Neues Sicherheitsupdate

Tesla: Darum hat der Model 3 eine Innenraumkamera


Tesla: Darum hat der Model 3 eine Innenraumkamera

Tesla will die bislang inaktive Kamera im Innenraum des Model 3 als Schutz vor einem Autodiebstahl nutzen.

Sentry Mode

In den letzten Jahren gab es eine Reihe von Vandalismusvorfällen an geparkten Tesla-Fahrzeugen. Als Reaktion darauf, führte der Autobauer das Sicherheitssystem mit dem Namen "Sentry Mode" ein. Das System ist mit externen Kameras von Tesla ausgestattet und dafür konzipiert, die Umgebung des Fahrzeugs kontinuierlich zu überwachen, wenn dieses geparkt und unbeaufsichtigt ist. Sobald das Sicherheitssystem dann eine Bedrohung erkennt, beispielsweise wenn das Fahrzeug berührt wird, beginnen die Kameras automatisch die Aufnahme. Im Fall einer Beschädigung oder eines Diebstahls wird so der Täter vom System erfasst und aufgenommen. Nun ist vermehrt zu lesen, dass der Sentry Mode um ein weiteres Feature ergänzt werden soll.

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Ein Podcast lieferte die Idee

Zur Sprache kam die Idee einer Erweiterung des Sentry Mode im Online-Podcast "Tesla Owners" von dem Tesla-Besitzer Tesla Raj. In einem Twitter-Posting wird die Idee angesprochen, die auf den Fahrerraum gerichtete Kamera für Sicherheitszwecke zu aktivieren und zu nutzen. So würde die Innenraumkamera bei einem Diebstahl den Fahrer zusätzlich filmen. Auf den Beitrag antwortete Elon Musk mit einem schlichten "OK" als Zustimmung. Ein Software-Update für den Sentry Mode ist bereits angekündigt, wenn auch bislang ohne genaues Datum. Im Zuge dessen könnte Tesla die vorab installierte Kamera aktivieren und mit dem Sicherheitssystem verknüpfen. Das Update ermögliche dann die Aufzeichnung von Video und Audio im Falle eines Diebstahls.

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Der Zweck der Kamera

Über dem Rückspiegel des Tesla Model 3 befindet sich bereits eine kleine Kamera, die bisher jedoch inaktiv blieb. Auf die Frage, warum sich eine vorinstallierte, jedoch nicht genutzte Kamera in den Fahrzeugen befindet, erklärte Elon Musk, dass diese ursprünglich für die autonomen Taxis des Unternehmens angedacht war, um mit der Konkurrenz mitzuhalten. Denn die Fahrer von Uber und Lyft statten ihre Fahrzeuge bereits mit einer Kamera aus und das aus verschiedenen Gründen. Zum einen ist es dem Fahrer des Autos so möglich, die Rückbank und somit Mitfahrer im Auge zu behalten, auf der anderen Seite dient sie dem Selbstschutz. Jedoch sind diese Kameras nicht fest im Fahrzeug installiert und können so leicht beschädigt oder gestohlen werden. Tesla erkannte die Problematik und entschied sich für eine vorab fest installierte Variante und hielt sich die Option offen, das System zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: betto rodrigues / Shutterstock.com

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