Nintendo PlayStation

PlayStation Prototyp von Nintendo soll für mehrere Millionen US-Dollar versteigert werden


PlayStation Prototyp von Nintendo soll für mehrere Millionen US-Dollar versteigert werden

Der einzige Prototyp der Nintendo PlayStation wird versteigert, der Besitzer erhofft sich Millionen.

Hintergrund der Nintendo PlayStation

Anfang der 90er Jahre arbeitete Nintendo zusammen mit Sony an einem Prototypen für die geplante Nintendo PlayStation. Damals war die Nintendo PlayStation als die Antwort auf die Mega CD für Segas Mega Drive angedacht. Dieser sollte es Spielern ermöglichen, Spiele von der Catridge oder der CD-ROM abzurufen. Das Projekt wurde aber nie realisiert oder weitergeführt, denn nach einem Disput zwischen den Partnern 1991 entschloss sich Nintendo, in Zukunft anstatt mit Sony, mit Philips zusammenzuarbeiten. Von Sonys und Nintendos kurzzeitiger Partnerschaft blieb nur dieser einzige Prototyp übrig.

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Besitzer erhielt die PlayStation durch Zufall

Bei der Auktion eines ehemaligen Vorstandsmitglieds von Sony erwarb Terry Diebold neben anderen Hinterlassenschaften diesen Prototypen, zum damaligen Zeitpunkt unwissend darüber, wie wertvoll die Spielekonsole ist. Dementsprechend schenkte er der Nintendo PlayStation keine weitere Beachtung, bis sein Sohn sechs Jahre später herausfand, was sein Vater eigentlich nach Hause mitgebracht hatte und wie viel die Konsole inzwischen wert war. Seitdem wurde viel Wirbel um das seltene Stück gemacht, Terry Diebold reiste zu unzähligen Ausstellungen, um den Prototypen zu präsentieren. Nun möchte Diebold die Nintendo PlayStation verkaufen.

Erstes Millionen-Gebot wurde bereits abgelehnt

Gegenüber Kotaku erklärt er diesen Schritt: "Ich kann nicht weiterhin Geld verlieren. Ich habe mit den Reisen viel Arbeit in es hineingesteckt, aber jede dieser Reisen brachte uns nichts. Jede Reise, die wir deshalb angetreten haben, hat uns nur Geld aus unserer eigenen Tasche gekostet". Für die Nintendo PlayStation möchte Diebold viel Geld. Wie er Kotaku erzählte, lehnte er bereits das Angebot eines Norwegers über 1,2 Millionen US-Dollar ab, es sei ihm zu wenig. Denn wenn man bedenke, dass er das Geld versteuern müsse, die Hälfte an seinen Sohn abgebe und dann all seine Schulden abbezahle, wäre er wieder bei null.

Die Auktion findet im Februar statt

Infolgedessen ist für den 27.02.2019 eine Auktion bei dem Auktionshaus Heritage Auctions angesetzt, ein ungefährer Verkaufspreis sei laut der Direktorin für Videospiele bei Heritage Auctions nicht abzuschätzen, da etwas Derartiges noch nie versteigert wurde. Fakt ist allerdings, dass Heritage Auctions den Ruf als weltweit größtes Auktionshaus für Sammlerstück hat, außerdem verkaufte es innerhalb des letzten Jahres andere Artikel aus der Video-Gaming-Branche für rekordverdächtige Preise. Es bleibt also spannend, für welche Summe der Prototyp versteigert wird.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Barone Firenze / Shutterstock.com

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