Traumjob gefunden

Mit Disziplin und viel Energie: Absolventin ergattert Job bei Berkshire Hathaway


Mit Disziplin und viel Energie: Absolventin ergattert Job bei Berkshire Hathaway

Einen Job bei Warren Buffetts Berkshire Hathaway zu bekommen, davon träumen sicherlich viele Absolventen. Trivial ist der Weg zum US-Vermögensverwalter aber nicht. Tracy Britt Cool hat es geschafft, sie schrieb Buffett einen Brief.

Per unverbindlichem Brief zum Job bei Warren Buffett

Nachdem Tracy Britt Cool 2009 ihren Abschluss an der renommierten Harvard Business School gemacht hatte, schrieb sie Warren Buffett einfach mal einen Brief. Nach einem Treffen, so berichtet es der Wirtschafts- und Finanznachrichtensender CNBC, bekam sie dann einen Job als Finanzassistentin.

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Gegenüber dem Sender erklärt sie, sie habe auch anderen CEOs, etwa von den Investmentbanken Morgan Stanley und Bear Stearns, geschrieben. Es sei ihr allerdings nie darum gegangen, einen Job zu erhalten, sondern vielmehr darum, umsichtiger und aufmerksamer zu werden.

Sicher gibt es andere Wege in die Industrie, nicht jeder muss den CEOs dieser Welt einen Brief schreiben. Man kann sich aber durchaus auch auf andere Art und Weise vernetzen, etwa durch Veranstaltungen der Branche, Meetups und auf LinkedIn, erklärt das Online-Portal FasterCapital.

Was hilft: Dranbleiben und mit Absagen umgehen können

Selbstverständlich bekam die junge Absolventin nicht nur Zusagen, oft bekam sie sogar gar keine Antworten. In manchen Fällen hagelte es Absagen und in wenigen Situationen gab es Zusagen, erklärt sie. Allerdings machen ihr viele Absagen schon lange nichts mehr aus, so erzählt sie CNBC gegenüber, dass sie schon als Kind am Verkaufsstand des elterlichen Bauernhofs arbeitete und dort sehr oft mit einem "Nein" konfrontiert wurde.

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Das bestätigt auch die Münchner Merkur Zeitung in einem Artikel zum Umgang mit Absagen bei der Jobsuche. Man solle sich eine positive Attitüde antrainieren, denn Absagen sind frustrierend. Am besten ist es, so raten es die Experten, objektiv zu bleiben und aus der Erfahrung zu lernen.

Tracy Britt Cool: Schneller Aufstieg und eigene Gründung

Die Geschichte von Tracy Britt Cool ist eine Erfolgsgeschichte. Sie stieg schnell auf, vermutlich auch weil sie sich den Ruf aneignete, so erklärt es CNBC, schnelle Lösungen für problembehaftete Unternehmen zu entwickeln.

Selbstverständlich ist es hilfreich, sobald man in der neuen Position angekommen ist, sich um einen solch positiven Ruf zu bemühen. Vorab sollte man natürlich sicherstellen, dass man sich dem Arbeitsmarkt präsentiert. Etwa über Karriere-Portale und Jobbörsen, erklärt ein Artikel der Website Karrierebibel.

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Der Karrierecoach und Bestseller-Autor Martin Wehrle erklärt, so beschreibt es ein Artikel auf welt.de, dass man heute nicht mehr damit rechnen dürfe, nach dem Start in einer neuen Firma automatisch aufzusteigen. Jedoch kann man einiges unternehmen, um die Chancen zu steigern und sich einen Ruf zu erarbeiten. Sich selbst Ziele zu setzen, dafür aber auch Fristen einzuplanen könne besonders hilfreich sein, ergänzt der Artikel. Die Möglichkeiten sind vielfältig, ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten und ein breites Netzwerk können aber durchaus helfen.

Eigene Gründung: Abschied von Berkshire Hathaway

Im Jahr 2020 gründete sie dann ihre eigene Investmentfirma Kanbrick. Kan, wie Kansas, wo sie schon als Kind am Bauernhofstand der Eltern arbeitete und Brick, weil sie in ihrer Zeit bei Berkshire Hathaway lernte, wie man ein Geschäft brick-by-brick, also Stein für Stein, zusammenbaut.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: 360b / Shutterstock.com

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