Twitter-Streit

Twitter-Krieg der Investoren: Frank Thelen und Philipp Klöckner finden keinen gemeinsamen Nenner


Twitter-Krieg der Investoren: Frank Thelen und Philipp Klöckner finden keinen gemeinsamen Nenner

Zwischen den beiden Investoren Frank Thelen und Philipp Klöckner kommt es schon länger immer wieder zu Auseinandersetzungen. Die Streitthemen sollten zwar ursprünglich durch einen Podcast geklärt werden, jedoch wird dieser nun doch nicht stattfinden.

Frank Thelen und Philipp Klöckner kritisieren sich gegenseitig auf Twitter

Schon seit längerem kommt es zwischen den beiden Investoren Frank Thelen und Phillip Klöckner auf der Social-Media-Plattform Twitter immer wieder zum Streit. Dabei kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen politischer oder branchenüblicher Themen, bei denen die beiden Parteien meist gegenteilige Ansichten vertreten. Die Situation kochte etwas hoch als Klöckner einen Audioausschnitt von Thelen aus einem Podcast veröffentlichte, in dem dieser Zwangssterilisationen als Lösungsansatz ansprach, um der rasant wachsenden afrikanischen Bevölkerung entgegenzuwirken. Nachdem Thelen daraufhin vorgeworfen wurde, rassistisch zu sein, veröffentlichte dieser seinerseits ein Statementvideo, welches er ebenfalls auf Twitter postete. Er entschuldigte sich für die Formulierungen und distanzierte sich von jeglichem rassistischem Gedankengut. Doch gleichzeitig warf er "einigen Menschen" vor, das Video unglücklich geschnitten zu haben und eine "Kampagne" gegen ihn zu fahren.

Die beiden Investoren planten einen Podcast um ihre Differenzen aus der Welt zu schaffen

Nach einer erneuten Auseinandersetzung, die Thelens Aktienfond "10xDNA" thematisierte, wollten sich beide Parteien zu einer Podcast-Aufnahme verabreden. Grund für die Auseinandersetzung war, dass Klöckner in Thelens Aktienfond nur Geldmacherei sah. Nachdem ein dritter Twitter-User daraufhin ein "Doppelinterview" vorschlug, waren sich Thelen und Klöckner einig, ihre Differenzen in einem sachlichen Gespräch mit einem unparteiischen Moderator zu klären. Danach sollen beide daran gearbeitet haben, einen gemeinsamen Termin zu finden. Die Moderation des Podcasts hätte der OMR-Gründer und Podcast-Betreiber Philipp Westermeyer übernehmen sollen.

Thelen sagt die Podcast-Aufnahme ab

Zu dem Podcast-Gespräch zwischen Thelen und Klöckner soll es nun aber doch nicht kommen. Frank Thelen gab am 16. September an, nicht mehr für die Aufnahme zur Verfügung zu stehen. In einer Erklärung auf seiner Website erklärt Thelen, dass er der Meinung sei, dass es zwischen Klöckner und ihm zu keinem sachlichen Gespräch kommen könne. "Bis heute äußert er sich fast täglich auf Twitter herablassend und hämisch über meine Startups, meinen Fonds, mein Team und meine Person.", begründet Thelen seine Zweifel in der Erklärung.

Da sich statt einem sachlichen Gespräch eher eine "Schlammschlacht" abzeichne, wolle er an der Aufnahme nicht mehr teilnehmen. Klöckner äußerte sich seinerseits auf Twitter zu Thelens Erklärung. Für ihn sei die Absage zwar bedauernswert, jedoch betrachte er sich durch Thelens Nichtantreten als Sieger. Ob es zwischen den beiden Parteien jemals zu einer Aussprache kommt bleibt abzuwarten.

E. Schmal / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Quka / Shutterstock.com

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